Eine Frage – A question – Una pregunta

April 28th, 2011

Ich begann dieses Blog vor meiner Indienreise, um über eben jene Reise zu berichten. Nun, inzwischen ist die Reise vorbei, und ich stehe vor der Frage, wie es weitergehen soll. Ich könnte natürlich einfach über meinen Alltag, meine Erlebnisse in Berlin berichten. Oder ich könnte meine Meinungen zum Tagesgeschehen, zur Politik, zu Musik und Kunst oder was weiß ich kundtun. Ich könnte das Blog auch so lange ruhen lassen, bis ich, hoffentlich, wieder einmal für ein halbes oder ganzes Jahr oder noch länger ins Ausland gehe. Das kann allerdings noch einige Jahre dauern. Oder ich könnte von kleineren Reisen berichten, von Ausflügen, Fahrrad- und Klettertouren… Vielleicht sollte ich einfach sehen, was sich ergibt.

I started writing this blog just before going to India, for the main purpose of writing about that journey. Well, now that I am home again, I am wondering how to continue. I could just write about my everyday life here in Berlin. Or I could give my opinions about the going-ons, about politics, about music or art or whatever. Or I could just not write anything until the day – I hope it comes soon – when I again have the chance to go abroad for half a year or a year or even longer. It might be years until such time, however. Or I could write about all my shorter journeys, about trips, cycling and climbing tours… Maybe I should just see what happens.

He empezado escribir ese blog antes de irme a la India, para escribir sobre mi tiempo alli. Ahora que ya he vuelto a Alemania, me pregunto como continuar. Podria escribir sobre mi vida de cada dia aqui en Berlin. O podria escribir nada hasta que un dia – ojala que sea pronto – vuelvo a ir a otro pais para medio ano o un ano entero o mas tiempo. Pero hasta entonces podria pasar mucho tiempo. O podria escribir sobre mis viajes mas pequenos, sobre paseos, sobre tours con bicicleta o para escalar… Quiza podria ver que pase.

 

Ursprünglich schrieb ich das Blog aber vorrangig für Eltern und Freunde. Da meine Familie mich nun aber wieder regelmäßig sieht, und ich also persönlich erzählen kann, was ich so mache, würde es mich nun interessieren, wer – und ob überhaupt jemand – mein Blog so liest. Und auf welchen Sprachen; ob sich also ein dreisprachiges Blog lohnt. Ich würde mich daher sehr über ein paar Kommentare freuen, einfach um mal zu sehen, ob mein Blog überhaupt gelesen wird…

Originally, this blog was mainly meant for my parents and friends. Well, since my family has me back now and sees me all the time, and I can tell them in person what I am up to, I am now wondering who – if anyone – is still reading my blog. And in which languages; i.e. is it worthwhile keeping the blog three-lingual. In other words, I would be very happy about some comments, just so I can tell whether and by whom this blog is still being read…

Al comienzo, ese blog era para mis padres y mis amigos. Pues, ahora mi familia me puede ver otra vez y puedo contarles en persona lo que estoy haciendo, por eso me pregunto quien ahora lee mi blog – si alguien lo lee. Y en cuales idiomas lo lee; es decir, si vale la pena escribirlo en tres idiomas. Pues, lo que quiero, es que me digan en los comentarios si lo estan leyendo, para que me pueda dar cuenta si alguien todavia lo esta leyendo…

 

Ich würde mich freuen, von Euch zu hören…

I would be glad to hear from you…

Espero leer sus mensajes…

Zu Hause – At Home – En mi Casa

April 26th, 2011

Auf das Gepäck mussten wir glücklicherweise nicht allzu lange warten, und draußen warteten schon Konrad und Papa auf uns – Papa war mitgekommen, sozusagen als Überraschung. Als wir zum Auto gingen, war ich ganz aufgekratzt und zugleich auch müde. Wir fuhren zu Konrad, der Berliner Verkehr kam mir extrem ruhig vor, verabschiedeten uns von Papa, und blieben dann nach dem Abendessen doch noch eine ganze Weile im Wohnzimmer sitzen, bis ich auf dem Sofa fast einschlief. Konrad stellte uns sein Schlafzimmer zur Verfügung, in das wir dann umzogen, er selbst schlief auf dem Sofa.

Fortunately, we didn’t have to wait long for our luggage, and then, when we left the restricted area, Konrad and Dad were already waiting for us – Dad had come along to the airport, as a surprise for us. When we went to the car, I was somehow very excited yet also very tired. We drove to Konrad’s place, through the Berlin traffic, which somehow seemed very calm, said good bye to Dad there, and then after dinner still sat for a while in the living room, until I almost fell asleep on the couch. Konrad let us stay in his bedroom, while he slept on the sofa that night.

Afortunadamente, no tuvimos que esperar mucho para nuestro equipaje, y afuera Konrad y papa ya nos esperaron – papa habia venido tambien, para sorprendernos. En el camino hacia el coche yo me senti nerviosa y al mismo tiempo cansada. Fuimos a la casa de Konrad, el trafico de Berlin me parecio muy tranquilo, y nos despedimos de papa. Despues de la cena sentamos en la sala para buen rato, hasta que casi adormi. Konrad nos dejo dormir en su dormitorio, el dormio en el sofa.

 

Am nächsten Tag schauten wir dann in der Wohnung vorbei, und sprachen mit dem Vermieter, und beschlossen, dass es so schlimm gar nicht war. Provisorisch wurde der Schimmel erst einmal mit Essig entfernt – eine richtige, professionelle Entfernung ist erst im Mai möglich, wenn die Wände vollständig durchgetrocknet sind. Und so wohnen wir jetzt wieder hier, wenn wir auch die Wohnung noch nicht so eingerichtet haben, wie wir das gerne wollen. Immerhin werden wir ja dann noch streichen müssen, da lohnt es sich nicht, jetzt schon zu viel zu machen.

The next day, we went to our apartment and also spoke with our land lord, and decided that it wasn’t really all that bad. For the time being, we cleaned the moldy corners in the walls with vinegar – a professional removal of the mold is only possible in May, after the walls had a chance to dry completely. So now we live here again, though we haven’t arranged the furniture yet in the way we had planned to. After all, we will probably have to paint again, so it isn’t really worthwhile doing that much with the apartment yet.

El proximo dia, fuimos a nuestro departamento y tambien hablamos con el dueno de la casa, y decidimos que no era tan mal. Por el momento, lo limpiamos con vinagre – van a hacer algo mas fuerte contra el moho en mayo, ya que primero las paredes tienen que secar bien. Pues ahora vivimos aqui, aunque todavia no hemos puesto todos los mueblos como lo queriamos hacer. Vamos a tener que renovar de todos modos, asi que no vale la pena hacer tanto ahora ya.

 

In den nächsten Tagen gab es natürlich viel zu tun, Ämter aufzusuchen, Papierkram auf den neuesten Stand zu bringen. Und nebenbei wollte ich natürlich meine Familie wiedertreffen, ihnen von Indien erzählen, gemeinsam unser Hochzeitsvideo anschauen usw. Inzwischen sind schon fast zwei Monate vergangen seit unserer Rückkehr, uns ist nicht mehr ständig kalt (jetzt ist es ja wirklich schön) und wir haben uns ganz gut eingelebt. Die Zeit in Indien scheint manchmal ganz weit weg – es ist schon so viel Neues passiert. Und gleichzeitig dauert es einfach, bis man all seine Erfahrungen verarbeitet. Ich vermisse all meine Freunde in Kerala, und will ihnen auf diesem Wege noch einmal für die wunderbare Zeit bei ihnen danken. Ich hoffe, wir haben bald die Gelegenheit, uns wieder zu sehen – in Kerala, oder in Deutschland!

The next days, of course, there was a lot to do: We had to go to various offices, get all our paperwork updated, etc. And of course I also wanted to meet up with all my family, to tell them about my time in India, watch our wedding video with them, etc. By now, almost two months have passed since our return, we aren’t always cold anymore (by now, fortunately, the weather has become nice) and we have gotten used to being here again. The time in India sometimes seems long ago already – so many new things have happened since then. And at the same time, it just takes time to process all the different experiences. I miss all my friends in Kerala, and I want to use this opportunity to thank them again for the wonderful time I had with them. I hope, that we soon have a chance to meet again – in Kerala, or in Germany!

Claro que habia mucho que hacer los proximos dias: Tuvimos que irnos a varias oficinas, ordenar todos nuestros papeles, etc. Y claro que queria encontrarme con toda mi familia, contarles sobre mi tiempo en India, mirar el video de bodas con ellos, etc. Ahora, ya han pasaddo casi dos meses desde que volvimos, ya no estamos frios todo el tiempo (ahora ya el tiempo esta mas bonito, tambien) y nos hemos acostumbrad con estar aqui otra vez. El tiempo en la India a veces parece estar en un pasado distante – ya han pasado tantas cosas nuevas. Y al mismo tiempo se necesita tiempo para procesar todas las experiencias. Hecho de menos a mis amigos de Kerala, y quiero aprovechar de esa oportunidad de agradecerles para el tiempo que podia pasar con ellos. Espero que nos pronto veamos de nuevo – en Kerala, o en Alemania!

Eine lange Flugreise – a long plane journey – un viaje largo de avion

April 24th, 2011

Nach dem Security-Check hatten wir noch viel Zeit, die wir in der Wartehalle im Flughafen verbrachten. Eine sehr bequeme Wartehalle übrigens, mit sesselartigen Sitzen. Wir lasen, ich hörte Musik, hin und wieder schaute ich auf, um Eltern zu beobachten, die ihre kleinen Kinder unterhielten. Anscheinend hatten viele Familien ihre Ferien in Kerala verbracht. Wenn einer von uns auf die Toilette ging, schaute er auf die kleine und weit entfernt hängende Anzeigentafel, ob unser Flug schon angezeigt wurde. Holger holte Saft und Cola, ein paar Rupien hoben wir noch für Essen beim Umsteigen in Chennai auf. Dann endlich begann das Boarding für unseren Flug, nach der Ticketkontrolle wurden wir mit einem Bus ein paar Meter weit gefahren, bevor wir in unser Flugzeug einstiegen. Inzwischen war es auch schon dunkel.

After the security check we still had a lot of time, which we passed in the waiting hall inside the airport. This waiting hall was very comfortable by the way, with nice big seats. We read; I listened to music; every now and then I looked up to watch parents that were trying to entertain their small children during the wait. It seemed a lot of families had passed their holidays in Kerala. When one of us got up to go to the bathroom, we also checked the screen on which the flights were announced, which was small and far away from our seats. Holger also bought some juice and coke, but we kept a few rupees to buy food when we would switch flights in Chennai. Then, finally, boarding for our flight started. After having our tickets checked, we rode on a bus for a few meters to board our airplane. By then, it had gotten completely dark outside.

Despues del security check todavia tuvimos mucho tiempo, pues lo pasamos en el area para esperar. Ese area era muy comodo con asientos grandes. Leimos; yo escuchaba musica, y a veces miraba los padres que intentaron a entretener sus hijos mientras esperaron. Parece que muchas familias pasaron sus vacaciones en Kerala. Cuando uno de nosotros se iba al bano, tambien miraba a la pantalla donde anunciaron los vuelos, ya que esa era lejos de nuestros asientos. Holger tambien compro jugo y coca cola, pero no gastamos todos nuestros rupies, para poder comprar comida cuando cambiamos de vuelo en Chennai. Despues, por fin, podiamos subir a nuestro avion. Despues del control de ticket un autobus nos llevaba unos metros hacia el avion. En ese entonces ya estaba oscuro afuera.

 

Der Flug nach Chennai war relativ ereignislos. Der Flughafen in Chennai dagegen war äußerst verwirrend. Erst einmal mussten wir herausfinden, ob wir unser Gepäck einsammeln und neu einchecken mussten – aber glücklicherweise war das nicht nötig. Wir folgten dann also den Zeichen zum internationalen Terminal – eine große und sehr volle Halle, in der sich verschiedene Schlangen gebildet hatten. Wo entlang es zu den internationalen Flügen ging, war aber nicht ersichtlich. Schließlich fragten wir an einem Security-Stand, und wurden auf eine Schlange verwiesen, die bei „Immigration“ anstand. Das verwunderte uns etwas, immerhin wollten wir das Land ja verlassen, und nicht in das Land hinein. Wir stellten uns aber an und füllten in der Wartezeit die Karten aus, die uns der Security-Mann gegeben hatte. Das war alles kein Problem, wir erhielten unsere Stempel und wurden durchgelassen. Auf dem Weg kauften wir uns dann für unsere letzten Rupien noch etwas zu essen – ich ein Sandwich, Holger irgendetwas Frittiertes – dann begaben wir uns durch den Sicherheitscheck weiter zur Wartehalle.

The flight to Chennai went by without any events of notice. The airport in Chennai, on the other hand, was quite confusing. First we had to find out if we were supposed to collect our luggage and re-check it – fortunately that wasn’t necessary. Then we followed the signs to the international terminal – a very big and crowded hall, where there were a lot of different queues. We could not really figure out where exactly we had to go for the international flights. Finally we asked a security guy, and were sent to a queue standing at a place where it said “Immigration”. We were a bit surprised, after all we wanted to leave the country, not enter it. But we got in line and while we waited we filled out the cards the security guy had given us. All no problem, we got our passport stamped and were let through. On the way we bought something to eat for our very last rupees – I bought a sandwich, Holger something deep fried – then we went through another security check into the waiting area.

El vuelo hasta Chennai era tranquilo. El aeropuerto de Chennai, al otro lado, me confundio. Primero no sabiamos si tuvimos que averiguar si tuvimos que buscar nuestras equipajes y hacer nuevo check-in con ellos – pero afortunadamente eso no era necesario. Seguimos los senos al termino internacional – era un sitio muy grande y lleno, con muchas colas diferentes. No se podia ver donde ir para los vuelos. Por fin le preguntamos a un hombre de seguridad, y nos mostro una cola para “imigracion”. Era raro, ya que queriamos salir del pais, no entrar. Pero esperamos alli y llenamos los papeles que nos habia dado el hombre. No habia problemas, nos pusieron la estampilla en el pasaporte y nos dejaron pasar. En el camino compramos algo para comer con nuestras ultimas rupies – yo un sandwich, Holger alguna cosita frita – y despues pasamos por otro security check al area de esperar.

 

Die Wartehalle in Chennai mochte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht – sie bildete einen großen Kontrast zu der ruhigen, leeren, bequemen Halle in Kochin. Hier waren die Sitze ungemütlich, die Halle war überfüllt und es war laut und ein ständiges Kommen und Gehen. Die Flüge wurden immer erst kurz vorher angezeigt, und da wir recht lange warten mussten, machte ich mir irgendwann schon Sorgen, dass ich immer noch nicht wusste, wo genau unser Flug losging… Die Toiletten waren auch nicht besonders toll, aber aufgrund der langen Wartezeit unumgänglich. Andererseits bekam ich aber auch Durst, denn unsere letzten Getränke hatten wir vor dem Security-Check ausgetrunken, und wir hatten keine Rupien mehr um neue zu kaufen. Zusätzlich wurde ich sehr müde, es war jetzt schon weit nach Mitternacht und wir waren ja seit dem Morgen unterwegs, aber die Nervosität, die lange Flüge bei mir immer hervorrufen, die Lautstärke und die Angst, den Flug zu verpassen, hinderten mich daran, mich zu entspannen.

I must admit, I didn’t like the waiting area in Chennai at all – it was quite a contrast to the big, calm, empty, comfortable area at Cochin airport. Here, the seats were uncomfortable, the room was crowded and it was loud and people were coming and leaving constantly. On the screens, the flights were always only shown a short time before departure, and as we had to wait quite a while for our flight, I started worrying at some point – after all I still had no idea what gate our flight was leaving from… The toilets weren’t all that great either, but due to the long wait I had to go there. On the other hand, I also got thirsty, but we had finished our last drinks before the security check, and had no rupees left anymore. Also, I was quite tired, after all it was after midnight by now and we had been traveling since morning, but being nervous, as I always am before a long flight, and it being loud and my fear of missing the flight all kept me from relaxing.

Tengo que admitir que no me gustaba el area de esperar en Chennai – era un contraste con la sala grande, tranquila, vacia, comoda de Cochin. Aqui, los asientos eran incomodos, la sala muy llena y ruidosa, y gente venia y salia a cada momento. En las pantallas mostraron solamente los vuelos poco tiempo antes de que salieron, y como tuvimos que esperar buen rato, en algun momento empeze a preocuparme – todavia no sabia de donde salia nuestro vuelo… Los banos tampocos eran muy bonitos, pero hay que ir alli si uno espera mucho tiempo. Tambien empeze a tener sed, pero habiamos bebido nuestras bebidas antes del security check y ya no tuvimos rupies. Tambien estaba muy cansada, ya era despues de la medianoche y estuvimos de viaje desde la manana, pero no podia relajar porque estuve nerviosa, siempre estoy nerviosa antes de un vuelo largo – y tambien por el ruido y el miedo de no ver cuando sale el vuelo.

 

Endlich jedoch war es soweit, und schließlich saßen wir im Flugzeug. Und jetzt, auf dem langen Flug, gab es ja genug Unterhaltung: Als wir das Filmprogramm anschauten, konnten wir uns kaum entscheiden. Da wir während unserer Zeit in Kerala gar nicht zum Filme schauen gekommen waren (abgesehen davon, dass die neuesten Hollywood Filme dort nicht so üblich sind), gab es vieles, das wir noch nicht kannten. Bald waren wir aber zu müde auf noch einen Film zu konzentrieren, auch wenn ich nicht besonders tief schlafen konnte. Was mich ein wenig nervös machte, war aber, dass das Seatbelt-Sign ziemlich oft angestellt war. Irgendwann musste ich auf Toilette, und nachdem ich eine ganze Weile gewartet hatte, und aber trotzdem Leute herumgehen sah, stand ich schließlich auch auf – nur um von einem Steward zurückgeschickt zu werden: Ich solle warten, bis das Zeichen wieder ausgestellt ist.

Finally we sat in the airplane. And now, during the long flight, there was enough entertainment as well: When we looked at list of inflight movies we could barely decide. During our time in Kerala we hadn’t gotten around to watching any movies, after all (apart from the fact that the newest Hollywood movies aren’t that popular there), there was a lot there that we hadn’t seen yet. Soon, however, we were too tired to concentrate on yet another movie, even though I couldn’t sleep particularly well either. What made me a bit nervous, however, was the fact that the fasten seatbelt sign was on most of the time. At some point I needed to use the toilet, and after waiting for a little while, and seeing people walk around anyway, I finally got up too – just to be sent back by a flight attendant, who told me I had to wait until the fasten seatbelt sign was turned off.

Por fin estabamos en el avion. Durante el vuelo habia suficientes cosas para entretenernos: Cuando vimos el programa de peliculas casi no podiamos decidir cual queriamos ver. No habiamos tenido tiempo para ver peliculas en Kerala (y las peliculas de Hollywood no son muy populares alli), asi que habia mucho que todavia no conociamos. Pero pronto ya estuvimos tan cansados que ya no podiamos ver otra pelicula, aunque tampoco podia dormir muy bien. Lo que me hacia nerviosa era que el seno de ponerse la cintura de seguridad estaba encendido muchas veces. En algun momento queria usar el bano, pero despues de esperar un rato y ver mucha gente caminando por el avion, me levante – pero uno de los flight attendances me dijo que tuviera que volver a mi asiento hasta que se apague el seno.

 

Nach einer halben Stunde war es aber immer noch an, und dann wurde angesagt, dass wir aus technischen Gründen in Ankara zwischenlanden müssten. Wir schauten auf dem Flugplan nach – Ankara schien ein kleiner Umweg zu sein. Wenn der Zwischenhalt schnell ging, hatten wir aber vielleicht noch eine Chance, unseren Anschlussflug in Brüssel rechtzeitig zu erreichen. Es dauerte aber noch ungefähr eine Stunde, bis wir tatsächlich gelandet waren (vielleicht erhielten wir nicht gleich eine Landeerlaubnis) und während dieser ganzen Zeit war das Seatbelt-Sign angestellt, und ich musste nötiger und nötiger. Dann, endlich, waren wir unten, und ich sprang auf. Natürlich war ich nicht die einzige, also war erst mal anstehen angesagt. Später gab es dann Frühstück, und wir schauten uns noch ein oder zwei Filme an. Der Grund unserer Landung war, so wurde uns mitgeteilt, eine Unstimmigkeit im Ölstand eines Motors, es musste nun geprüft werden, ob dieser Motor in Ordnung war, später mussten dann Wechselteile besorgt werden.

After half an hour it was still turned on, and then they announced that for technical reasons we had to make an unscheduled stop in Ankara. We had a look at the flight plan – Ankara seemed to be a small detour. If the stop was going fast, we might still have a chance to catch our next flight from Brussels. But it took another hour until we finally had landed (maybe it took a while to even get the landing permit), and during this whole time the fasten seatbelt sign was turned on, and I had to go to the bathroom more and more urgently. Then, finally, we had landed and I jumped up. Of course I wasn’t the only one in that situation, so I had to stand in line for a while now. Later we got breakfast, and then we watched another movie or two. The reason for landing there was, as we were told, that something was not quite alright with the oil level in one of the motors, so now they had to check if the motor was alright, and after that they had to get the parts they needed to fix it.

Despues de media hora todavia estaba encendido, y pues anunciaron que teniamos que parar en Ankara por razones tecnicas. Miramos al plano del vuelo – Ankara parecia un poco fuera del viaje normal pero si no pasariamos mucho tiempo alli quiza todavia podriamos alcanzar nuestro proximo vuelo desde Bruxelas. Pero pasaba otra hora mas hasta que llegamos – quiza habia que esperar para recibir permiso, y durante todo ese tiempo estaba encendido el seno de dejar los cinturones cerrados, y yo tenia que ir al bano. Cuando por fin llegamos yo me levante. Claro que no era la unica, asi que tuve que esperar para el bano. Despues nos daron el desayuno y miramos uno o dos peliculas mas. Lo que nos dijeron era que la parada aqui era porque habia algun problema con el petroleo en uno de los motores, y por eso tenian que ver si el motor estaba funcionando, y despues tenian que buscar partes para repararlo.

 

Meine Hauptsorge war natürlich, dass Konrad, der uns am Flughafen abholen wollte, nicht umsonst dort wartete. Ich fragte also, ob ich die Bordtelefone benutzen konnte. Die Flight Attendants waren sich erst nicht sicher, ob das ginge, meinten dann aber, das sei mit Kreditkarte möglich – für 12 Dollar pro Anruf. Ich beschloss dann also, dass ein Anruf mit Handy wohl doch billiger sei. Erst einmal kam ich aber nicht durch, und schickte stattdessen eine SMS, in der ich sagte, wir wüssten nicht ob wir noch pünktlich ankämen, und ich würde mich melden, wenn wir genaueres wüssten. Einige Zeit später rief ich dann noch mal bei Konrad auf seine Festnetznummer an und sprach auf seinen Anrufbeantworter, dass wir immer noch in Ankara festsäßen.

My main worry was of course, that Konrad, who had promised to pick us up at the airport, might be waiting there for nothing. Thus I asked whether I could use one of the board telephones. The flight attendants at first weren’t sure if that was even possible, but then they said I could use them with my credit card – for 12 dollars per call. Thus I decided that calling with my mobile phone might be cheaper after all. But at first I could not get through, so I rather sent a text message in which I told him that we didn’t know whether we would arrive in time, and that I would call when I knew anything more precise. A while later I tried to call Konrad’s landline number and spoke onto his machine that we were still stuck in Ankara.

Mi preocupacion principal, de todos modos, era que Konrad iba esperarnos para nada – el queria buscarnos en el aeropuerto. Pues pregunte si se podia usar los telefonos del avion. Los flight attendants primero no sabian si se puede, despues dijeron que si se puede con tarjeta de credito – para 12 dolares por llamada. Pues decidi que el telefono mobil iba a ser mas barato. Pero primero no funcionaba llamar, pues le mande un sms en el cual dije que no sabiamos si ibamos a llegar a tiempo, y que iba a decirle cuando supiera mas. Despues llame a su telefono de casa y le dije a su maquina a Konrad de que seguiamos en Ankara.

 

Endlich, nach vielleicht vier Stunden, war es soweit: Der Schaden war repariert und nun warteten wir nur noch auf die Erlaubnis, wieder abheben zu dürfen. Und darauf warteten wir dann auch noch einmal eine Stunde, während der die Seatbelt-Signs wieder an waren, ich aber nötig auf Toilette musste und auch langsam wieder hungrig wurde, und die Stimmung im Flugzeug ein wenig angespannt wurde. Einige Leute legten sich mit den Flight Attendants an. Sie waren wütend, dass wir nicht herumlaufen konnten, dass nach einer anfänglichen Runde Getränke nun keine mehr gebracht wurden, sondern die Leute diese wenn dann selbst holen gehen mussten, usw. usf. Mir taten die Flight Attendants ein wenig leid, auch wenn ich ebenfalls dachte, dass ein paar mehr Kaffee-Runden wahrscheinlich schon viel zur Entspannung der Atmosphäre beigetragen hätten. Wie uns der Pilot erklärte, hätten die ganzen Verzögerungen damit zu tun, dass die Fluggesellschaft Ankara normalerweise nicht anfliegt, und es daher nur eine Person am Flughafen gegeben hätte, die ihnen mit Formalitäten und Besorgungen helfen konnte. Ein weiterer Effekt dessen war wohl auch, dass kein Mittagessen besorgt werden konnte: Geplant war ja nur das Frühstück, da wir eigentlich schon am Morgen in Brüssel ankommen sollten. Nun ja, solche Dinge passieren einfach manchmal…

Finally, after maybe four hours, it was all done: The damage was repaired and we were only waiting for the permit to depart again. And for that, we waited about another hour, during which the fasten seatbelt signs were turned on continues, and I had to urgently use the bathroom again and also started to get hungry again. The atmosphere in the airplane started growing tense in general. Some people started arguing with the flight attendants. They were angry they weren’t allowed to walk around, and that after one round of drinks in the beginning no more were brought around, but you could only get a drink if you went to the back to the flight attendants to get one yourself etc. I felt a bit sorry for the flight attendants, though I also thought that a few more rounds of coffee probably would have done a great deal to calm down people a bit and make them feel like something is being done for them. As the pilot told us, the long wait was due to the fact that the airline wasn’t usually flying to Ankara, and thus had only one person at the airport that was willing to help with formalities and getting the needed parts. Another effect of this fact was that they couldn’t get a lunch for us there: After all, they had only planned on breakfast, since we were scheduled to arrive in Brussels in the early morning. Oh well, I suppose sometimes these things happen…

Por fin, despues de quiza cuatro horas, todo estaba listo: Habian reperado el motor y solamente esperamos al permiso para salir. Y por eso esperamos quiza otra hora mas, durante la cual estaba encendido el seno del cinturon, pero yo tenia que ir al bano y tambien empeze a tener hambre otra vez, y generalmente la gente en el avion empezo a sentirse mal. Muchoes estaban enojados porque no podiamos caminar, y despues de unas bebidas al comienzo ahora ya no traeron ningunos, sino que la gente tenia que ir a buscar bebidas etc. Senti que no era facil para los flight attendants, pero tambien pensaba que hubiera sido mejor si hubieran traido cafe unsas veces mas, la gente hubiera sido menos enojado. El piloto nos dijo que habiamos tenido esperar tanto porque esa linea de aviones normalmente no va a Ankara, y por eso alli en el aeropuerto habia solamente una persona que nos queria ayudar con los papeles y con buscar las partes para reparar el avion. Por eso tampoco habian podido comprar almuerzo para nosotros, habian llevado solamente el desayuno, ya que normalmente hubieramos llegado a Bruxelas en la manana. Pues, supongo que a veces las cosas van asi…

 

Als wir in Brüssel landeten, mussten wir uns erst einmal anstellen und erfahren, was mit unseren Anschlussflügen passiert. Einige Leute wollten weiter nach Amerika – sie konnten erst am nächsten Tag weiterfliegen. Andere, die auf dem Weg nach Paris waren, fuhren stattdessen mit dem Zug weiter. Wir bekamen einen Flug zugeteilt, der aber erst in fünf Stunden gehen sollte. Ich war inzwischen sehr hungrig, aber immerhin bekamen wir Food-Voucher. Nach dem Security-Check rief ich Konrad an. Jetzt wusste ich ja, wann wir ankommen würden. Wie sich herausstellte, war Konrad am Flughafen: Er hatte meine Nachricht auf dem Anrufbeantworter nicht gehört und aus der SMS geschlossen, dass die Chancen noch gut seien, dass wir rechtzeitig ankommen. Und anscheinend wurde auch am Flughafen keine weitere Auskunft gegeben, so dass er und Mama (die als Überraschung auch mitgekommen war) alle Flüge aus Brüssel abwarteten. Na, nun fuhren sie nach Hause, aber wir mussten natürlich regeln, wie wir abgeholt werden, denn bei einer Ankunft spät abends hatten wir kaum Lust auf die Öffentlichen. Letztendlich meinte Konrad, er werde Papa um sein Auto bitten, denn Mama brauchte ihres ja wieder. Aber das war noch nicht alles: Konrad teilte uns mit, dass unsere Wohnung durch Schimmel unbewohnbar sei. Dass es im Winter Probleme mit Schneeschmelze gegeben hatte, wussten wir ja schon, hatten aber gedacht es sei nicht weiter schlimm. Nun, Konrad bot an, erst einmal eine Nacht bei ihm zu schlafen, am nächsten Tag konnten wir weitersehen.

When we landed in Brussels, we first had to get in line at an information booth to find out what happened with our connecting flights. Some of the people had wanted to go on to the US – they could only get an airplane for the next day now. Others, who were on their way to Paris, went by train now instead. We got another flight, which would only leave in five hours. I was quite hungry by then, but at least we received food vouchers. After the security check I called Konrad. Now, after all, I could give him more precise information as I knew now when we would arrive. But as it turned out, he was at the airport in Berlin: He hadn’t heard the message on his answering machine, and from the text message he had assumed that we still had good chances of arriving in time. And apparently at the airport they couldn’t give him any further information, so that he and mom (who had accompanied him to surprise me) waited for each flight from Brussels. Well, now they went home, but of course we had to arrange something how we could get picked up now, because we would arrive late in the evening and really didn’t feel like dealing with public transport at that time. In the end, Konrad said he could ask Dad for his car, since Mom had to take her car home of course. But that wasn’t all: Konrad told us that our apartment had mold in the walls making it uninhabitable. We already knew that in winter there had been some problems with melting snow, but we had thought it wasn’t that bad. Now, Konrad offered for us to stay the first night at his place, and then decide how to go on the next day.

Cuando llegamos a Bruxelas, primero teniamos que esperar en la informacion para averiguar que pasaba con nuestro proximo vuelo. Habia personas en viaje a los EE.UU que tenian que esperar para el proximo dia. Otros, en el camino a Paris, tomaban el tren. A nosotros nos daron otro vuelo que iba a salir en cinco horas. Yo ya tenia mucho hambre, pero por lo menos nos daban vouchers para restaurantes. Despues del security check le llame a Konrad para decirle cuando ibamos a llegar. Pero el ya estaba esperando en el aeropuerto: No habia escuchado el mensaje en su maquina, y del sms habia entendido que habia la posibilidad de que ibamos a llegar a tiempo. Y parece que en el aeropuerto no le podian dar informacion, asi que el y mama (que le habia acompanado para sorprenderme) esperaron para cada vuelo de Bruxelas. Bueno, ahora iban a sus casas, pero teniamos que organizar quien nos iba a buscar. Ibamos a llegar tarde y no teniamos ganas de ir en autobus y tren a esas horas. Al fin, Konrad dijo que iba a prestar el coche de mi papa, ya que mama tenia que volver a su casa con su coche. Pero eso no era todo: Konrad nos dijo de que habia moho en nuestro apartamento en las paredes, asi que no se podia vivir alli. Ya sabiamos de que habia entrado agua en el invierno, por la nieve, pero pensabamos que no iba a ser tan mal. Ahora, Konrad nos ofrecio quedarnos en su casa la primera noche, y despues decidir como continuar.

 

Wir suchte dann erst mal unser Gate, damit wir wussten wo es ist, dann kauften wir mit den Vouchern Burger und eine Unmenge Desserts – leider ging es mir wieder nicht besonders gut, am Ende trank ich nur die Hälfte meines Milk-Shakes und aß nur ein wenig von meiner Eiskrem. Dann saßen wir noch eine ganze Weile herum, bis es endlich losging. Der Flug nach Berlin war ruhig und nicht allzu lang. Wir schliefen beide kurzzeitig ein, aber wirklich ausruhen kann man sich natürlich nicht auf den engen Flugzeugsitzen. Aber dann, endlich, nach über 30 Stunden in Flugzeugen und an Flughäfen – nach etwa 40 Reisestunden, wenn man die Fahrt vom Dorf zum Flughafen mitrechnete – waren wir in Berlin angekommen.

We first looked for our gate, so we would know in time where to go, then we bought burgers and a huge amount of desserts with our vouchers – unfortunately I didn’t feel all that well, in the end I only drank half of my milk shake and ate a little bit of my ice cream. Then we sat around for quite a while until it was finally time to get going. The flight to Berlin was quiet and not that long. We both fell asleep for a little bit, but we couldn’t really fully relax of course, on the small airplane seats. Then, finally, after over 30 hours in airplanes and airports – after about 40 hours of journey altogether, if you count the drive from the village to the airport as well – we had arrived in Berlin.

Primero buscamos nuestro gate, para despues saber donde ir, despues fuimos a comer hamburgers y muchos postres con nuestros vouchers – desafortunadamente no me senti muy bien, y al fin solamente bebi la mitad de mi milk shake y comi un poco de mi helado. Despues sentamos para buen rato esperando, hasta por fin podiamos entrar al avion. El vuelo a Berlin era tranquilo y no tan largo. Dormimos un poco, pero no sepuede relajar bien en los asientos pequenos del avion. Despues, por fin, despues de 30 horas en aviones y aeropuertos – despues de mas o menos 40 horas de viaje si uno tiene en cuenta el viaje del pueblo al aeropuerto – llegamos a Berlin.

Abschied von Kerala – Leaving Kerala – Saliendo de Kerala

April 17th, 2011

Es ist immer ein seltsames Gefühl, zum letzten Mal im gewohnten Bett zu schlafen, zum letzten Mal am gewohnten Tisch zu sitzen und Appam zu essen, zum letzten Mal die Kirchenglocken der Dorfkirche zu hören, zum letzten Mal mit Acchan und den Kindern zu sprechen (Jinu kam noch mit zum Flughafen)… Unser letzter Tag in Kerala war ein Sonntag, daher mussten die Kinder natürlich früh zur Sonntagsschule, und Acchan musste sich auf den Gottesdienst vorbereiten. Die Lehrer wollten uns gegen zehn abholen, damit wir gemeinsam zum Flughafen führen. Allerdings hatte ausgerechnet am Vortag eine Autorikscha Sherly-Teacher und Cheriyan-Cheettan, den Hausmeister, angefahren. Sherly hatte ein gebrochenes Bein und wurde nun gerade nach Tamil Nadu in ein ayurvedisches Krankenhaus gebracht. Sie konnte uns also nicht begleiten. Aber Vimal-Sir und Jibin-Sir fuhren mit uns, ebenso Jinu, Jacob-Sir (den wir auf dem Weg aufsammeln wollten) und die Mutter eines der Schulkinder mir ihrer kleinen Tochter.

It is always a strange feeling, to sleep in the bed one is used to for the last time, to sit at the table one is used to and eat appam for the last time, to hear the bells of the village’s church for the last time, to talk to Acchan and the kids for the last time (Jinu was still going to accompany us to the airport)… Our last day in Kerala was a Sunday, thus the children had to go to Sunday school in the morning, and Acchan had to prepare for services. The teachers wanted to pick us up at around ten o’clock, to go to the airport with us. However, on the previous day Sherly-teacher and Cheriyan-cheettan had been run into by an auto rickshaw. Sherly now had a broken leg and was being brought to Tamil Nadu to an ayurvedic hospital. Thus she couldn’t accompany us. But Vimal-sir and Jibin-sir came with us, as well as Jinu, Jacob-sir (whom we were going to pick up along the way) and the mother of one of the school kids with her little daughter.

Siempre se sienta muy raro, dormir en la cama a la que uno esta acostumbrado para la ultima vez, sentarse en la mesa y comper appam para la ultima vez, oir las campanas de la iglesia del pueblo para la ultima vez, hablar con Acchan y los ninos para la ultima vez (Jinu todavia nos acompanaba al aeropuerto)… Nuestro ultimo dia en Kerala era un domingo, por eso los ninos tenian que ir a las clases de iglesia en la manana, y Acchan tenia que preparar el servicio. Los maestros querian venir a las diez para ir junto al aeropuerto. Pero el dia anterior una auto riksha habia hecho un accidente con Sherly y Cheriyan, y Sherly se habia roto la pierna y por eso ahora fue a Tamil Nadu a un hospital de ayurveda. Por eso no nos podia acompanar. Pero Vimal y Jibin nos acompanaban, y tambien Jinu, Jacob (que ibamos a buscar en el camino) y la madre de una de las alumnas junto a su hijita.

 

Bevor wir abfuhren, versammelte sich zunächst die ganze Gemeinde vor der Kirche, um Abschied von uns zu nehmen. Es war schon ein seltsames Gefühl – was sagt man zum Abschied so, außer, dass man eine gute Zeit hatte, und hofft bald wieder zu kommen. Ich versuchte mich an ein paar Worten Malayalam, aber im Grunde erntete Holger mit einem einfachen „pinnekaanam“ genauso viel Erfolg. Einige unserer Schulkinder waren auch dabei, da sie zur Kirchengemeinde gehören, und als wir dann schließlich im Auto saßen, und allen zum Abschied zuwinkten, stiegen mir die Tränen in die Augen. Während wir ein letztes Mal die gewohnte, kurvige Bergstraße hinab fuhren, zwischen Kautschukbäumen und am Anfang Schlaglöchern (die Reparaturen waren doch noch nicht bis ganz an das Dorf heran fortgeschritten), beruhigte ich mich langsam wieder. Ich saß gemeinsam mit Holger vorne, unser Fahrer war Herr Romichan, der uns damals auch zu unserer Hochzeitsreise nach Munnar gefahren hatte.

Before we left, everyone from our church arrived to say good bye to us in front of the church. Again, a strange situation – what do you say for good bye, except that you had a good time, and that you hope to come back soon? I tried to say a few words in Malayalam, but in the end Holger’s simple “pinne kaanam” seemed to also have been enough. Some of our school kids were there too, as they belonged to the church, and when we sat in the car in the end, and waved good bye to everyone, I started getting tears in my eyes. I calmed down again, while for the last time we went down the curvy mountain road, that we had gone on so many times, in between rubber trees, and in the beginning over a bumpy road (the repairs of the road had not yet progressed all the way to the village). I sat on the front seat, together with Holger, and the driver was Mr. Romichan, the same driver that had brought us to Munnar for our honey moon.

Antes de que salimos, todos de la iglesia venian para despedirse de nosotros. Era otra situacion extrana – que dices, aparte de “adios, me ha gustado aqui, y espero volver pronto”? Intente a decir unas palabrad en malayalam, pero la verdad es que Holger tuvo el mismo exito con decir nada mas que “pinne kaanam”. Estaban alli tambien unos de los ninos de la escuela, ya que pertenecen a la iglesia, y cuando por fin estuvimos en el coche, y decimos adios a todos, senti lagrimas en mis ojos. Empeze a calmarme, mientras viajamos hacia abajo por la ultima vez, en la calle montanosa de siempre, entre arboles de cauchu y hollos en la calle (lo estaban reparando pero todavia no habian progresado hasta nuestro pueblo. Holger y yo estuvimos sentado en frente, nuestro chofer era senor Romichan, el mismo que habia sido nuestro chofer para nuestra luna de miel en Munnar.

 

Wir hielten in Petta zunächst erst einmal bei Sherly-Teachers Haus, da die Lehrer dort irgendetwas abholen mussten. Außerdem telefonierten Holger und ich mit Sherly, die sich gerade auf dem Rückweg befand. Später sammelten wir auch noch Jacob-Sir ein, danach ging es einige Zeit durch sehr kleine Straßen, bis wir in eine Stadt kamen, in welcher der Bruder der Mutter, die mit uns fuhr, ein Restaurant besaß. Dort frühstückten wir: Wir hatten die Wahl zwischen Porotta, Appam und Tapioca, dazu Beef Curry. Leider bekomme ich durch Autofahrten manchmal Bauchprobleme, und insbesondere dann, wenn ich etwas aufgeregt bin, wie vor einem Flug… Später gab es einen weiteren Halt an einem Aussichtspunkt, von dem aus ein spektakulärer See zu sehen war, umgeben von hohen Klippen, entstanden vermutlich durch Tagebau. Dort in der Nähe gab es auch einen Kiosk, der Eis verkaufte, und nach einer Mango Bar ging es auch meinem Bauch besser – die Erfrischung war angenehm gewesen.

In Petta we first stopped at Sherly-teacher’s house, as the teachers had to pick up something there. Also, we Holger and I spoke to Sherly on the phone; she was on her way home just then. Later we picked up Jacob-sir, then we drove on, for a while our journey went through very small streets, until we reached a town where the brother of the school child’s mother, who was accompanying us, owned a restaurant. There we had breakfast: We could choose between porotta, appam and tapioca, and with that we had beef curry. Unfortunately, car journeys sometimes cause me to have stomach problems, especially when I am somewhat excited, like before a flight… Later we had another stop at a view point from which we could see a spectacular lake, surrounded by high cliffs; I think it was the result of some mining operations. Nearby, there was a kiosk selling ice cream, and after eating a mango bar my stomach felt slightly better – it had been nice to eat something refreshing.

Paramos en Petta en la casa de Sherly-teacher, ya que los maestros querian buscar alguna cosa alli. Holger y yo tambien hablamos con Sherly por telefono, ella entonces ya estaba en el camino de vuelta. Mas tarde nos encontramos con Jacob-sir, y despues continuamos el viaje, que para un rato iba por calles pequenas hasta que llegamos a una ciudad donde el hermano de la madre que nos acompanaba tuvo un restaurante pequeno. Alli desayunamos. Podimos elegir entre porotta, appam y tapioca, y con eso comimos curry de carne. Desafortunadamente los viajes en coche a veces me causan problemas de estomago, especialmente cuando me siento algo nerviosa como antes de n vuelo… Mas tarde paramos en un mirador donde se podia ver un lago espectacular, entre rocas, creo que habia trabajos en minas alli. Cerca habia un quiosco que vendia helado, y despues de comer un mango bar mi estomago se sentia algo mejor – habia sido bien comer algo refrescante.

 

Schließlich erreichten wir Ernakulam und fuhren dort zum Haus von Shoba-Teacher, in dem ich ja schon einmal gewesen war, bevor ich Konrad und Dido am Flughafen abgeholt hatte. Shoba hatte für uns alle Fried Rice und Chicken Curry zubereitet. Ich war sehr müde, daher legte ich mich, während wir auf das Essen warteten, ein Weilchen auf das Bett ihres Sohnes und schlief dort tatsächlich für eine halbe Stunde ein. Danach ging es meinem Bauch auch wieder vollständig gut. Wir aßen dann, zum Nachtisch gab es noch leckeres Payasam, und dann war es auch schon wieder Zeit, uns von Shoba, ihrem Mann und ihren Kindern zu verabschieden. Auch die Nachbarstochter, mit der ich mich bei meinem letzten Besuch ja viel unterhalten hatte, kam zu unserem Auto um uns einen guten Heimflug zu wünschen.

Finally we reached Ernakulam and there we went to the house of Shoba-teacher, where I had also stayed back when I went to pick up Konrad and Dido from the airport. Shoba had prepared fried rice and chicken curry for us. I was very tired, so I went to lie down for a little while in the room of her son while we were waiting for the food, and I fell asleep for about half an hour. After having slept, my stomach seemed to have recovered completely again. We ate, and for dessert we had very tasty payasam. After the meal it was time to say good bye to Shoba, her husband, and her children. The neighbor’s daughter, to whom I had talked quite a bit during my last visit, also came outside to our car to wish us a good journey home.

Por fin llegamos a Ernakulam y a la casa de Shoba-teacher, donde ya me habia quedado antes de buscar Konrad y Dido en el aeropuerto. Shoba habia preparado arroz frito y curry de pollo para nosotros. Yo estaba muy cansada, pues me acoste en el cuarto de su hijo para un ratito mientras esperamos a la comida, y adormi para quiza media hora. Despues de dormir mi estomago se sentio bien otra vez. Comimos, y para el postre tuvimos payasam, muy rico, y despues ya era tiempo a despedirnos de Shoba, su esposo y sus hijos. La hija de los vecinos, con la que habia hablado mucho durante mi ultima visita, tambien vino a nuestro coche para desearnos buen vuelo a Alemania.

 

Auf dem Weg zum Flughafen verfuhren wir uns zwar einmal kurz, kamen aber dennoch viel zu früh an: Normalerweise muss man nachmittags mit vielen Staus rechnen, anscheinend trifft dies aber sonntags nicht zu – oder lag es an dem großen Kricket-Spiel, das an jenem Tag stattfand? Wir bezahlten den Eintritt in die Wartehalle für all jene, die kein Ticket hatten, um dort dann in Ruhe auf Wiedersehen zu sagen. Ich konnte die Tränen dieses Mal zurückhalten, aber Jinu weinte. Wir tauschten noch einmal Email-Adressen und Telefonnummern aus, dann wollten Holger und ich zum Check-In. Wir hatten zwar noch viel Zeit, aber so lang herausgezogene Abschiede machen es nur schwieriger. Wie sich jedoch herausstellte, durften wir noch gar nicht in die nächste Halle zum Check-In, da unser Schalter noch nicht besetzt war. Also setzten wir uns doch noch einmal eine ganze Weile hin und unterhielten uns, bis schließlich unser Flug angekündigt wurde. Dann hieß es wirklich „Auf Wiedersehen“, und wir schleppten unsere Rucksäcke zum Check-In-Schalter. Wir waren ein wenig nervös, ob das Gewicht der Rucksäcke wirklich noch innerhalb der zulässigen Grenze lag, es schien jedoch alles in Ordnung zu sein. Ein letztes Mal winkten wir Jacob, Jibin, Jinu, Vimal, Romichan und der Mutter mit ihrer kleinen Tochter zu, dann gingen wir zum Security-Check, und damit aus dem Blickfeld der Wartehalle.

On the way to the airport, we got lost for a little bit, but still arrived much too early: Normally one has to expect many traffic jams in the afternoon, but apparently that is not the case on Sundays – or maybe the reason was the big cricket match that was taking place just on that day? We paid the entrance fee into the waiting room for all those who didn’t have a ticket, so we could say good bye in peace in there. This time I could hold back my tears, though I was sad to leave, and Jinu was very touched about us leaving. We exchanged Email addresses and phone numbers once more, and then Holger and I wanted to go to the check-in counter. We still had a lot of time, of course, but somehow we felt it was easier to not draw out the good bye too much. However, as it turned out, we weren’t allowed yet to even progress into the hall in which the check-in counters were, as our counter was not occupied yet. Thus we sat down for a while longer and talked about this and that, until our flight was announced. Then we really had to say good bye, and we carried our back packs to the check-in counter. We were a bit nervous whether our back packs weight was still within the permitted limit, but everything seemed to be alright. For one last time we waved good bye to Jacob-Sir, Jibin-Sir, Jinu, Vimal-Sir, Mr. Romichan, and the mother with her little daughter, then we went on to the security check and thus out of the area from where we could still see the waiting room.

En el camino al aeropuerto, para un rato perdiamos el camino, pero de todos modos llegamos mas temprano de lo que habiamos imaginado: Normalmente el trafico esta muy mal en las tardes, pero parece que es diferente los domingos – o quiza era porque habia un gran juego de cricket? Pagamos la entrada al area para esperar en el aeropuerto para los que no tenian ticket, para poder despedirnos en paz alli. Esta vez no tenia que llorar, pero Jinu si que lloraba. Otra vez escribimos todas las direcciones de Email y numeros de telefono, y despues Holger y yo queriamos ir al check-in. Todavia habia tiempo, pero no nos gusta una despedida tan extendida. Pero todavia no podiamos entrar al area de check-in, ya que no habia nadie todavia en nuestra taquilla de check-in. Pus nos sentamos otra vez para charlar un rato, hasta que por fin anunciaban nuestro vuelo. Entonces de veras dijimos adios, y llevamos nuestras mochilas a la taquilla de check-in. Estuvimos un poco nerviosos si las mochilas no pesaron demasiado, pero todo parecia bien. Por ultima vez saludamos a Jacob, Jibin, Jinu, Vimal, Romichan y la madre con su hijita, despues fuimos al security check, y asi salimos del area de donde se podia ver la sala de esperar.

Abschied in der Schule – Good bye at school – Despedida en la escuela

April 12th, 2011

 lunch

Ein halbes Jahr vergeht natürlich immer zu schnell (ein ganzes Jahr aber wahrscheinlich auch), und so war er plötzlich da: Der letzte Schultag. Abgesehen von dem Feiertag, an dem wir unseren Ausflug unternommen hatten, hatte es auch sonst in der Woche nicht viel Unterricht gegeben: Freitag war nicht nur unsere Verabschiedung, sondern auch der Schulgeburtstag und die offizielle Verabschiedung der siebenten Klassen, die im folgenden Schuljahr eine weiterführende Schule besuchen würden. Daher hatte die Woche vorrangig aus Vorbereitungen und Proben für die Aufführungen diesen Tages bestanden, Unterricht gab es, wenn überhaupt, nur mit stark geschrumpften Klassen. Um diese wenigen Schüler dann nicht zu quälen, und weil unser Aufenthalt ja auch schon fast zu Ende war, führten wir an diesen Tagen vorrangig Spiele und kleine Wettbewerbe durch (zum Beispiel: Wer kann die meisten Wörter zu einem bestimmten Thema aufschreiben, wer kann einen Satz am schnellsten in die richtige Reihenfolge bringen, oder auch das berühmte „Hangman“).

Half a year passes too quickly (though a full year might have passed too quickly as well), and thus very soon our last day of school had arrived. Apart from the holiday, on which we had had our outing with the teachers, there had not been much class taking place during that week etiher: Friday was not only our last day there, but also the school’s anniversary and the official send-off for the seventh-graders, who would visit a different school the following school year. Thus the week had been dominated by preparations and practicing for the different presentations of that day. Classes took place only sometimes, and with only part of the students present. We didn’t want to make these students suffer, of course, and also our stay was almost over, so we mainly played games with them and had them do small contests (for example: Who can write down most words for a specific topic, who can bring a sentence into the correct order the fastest, and of course the famous game “hang man”).

Medio ano pasa tan rapido (aunque un ano entero tambien pasa rapido, supongo) y pues muy pronto ya estuvimos en el ultimo dia de clases. La ultima semana no habian sido muchas clases, no solamente por el feriado, sino tambien porque el viernes era el aniversario de la escuela, al mismo tiempo nuestra despedida, y la despedida de los alumos del septimo grado, ya que ellos iban a visitar otra escuela. Por eso durante la semana en la mayoria todos habian preperado las festividades. Solamente unos pocos alumnos participaron en las clases. No queriamos torturar esos alumnos, y tambien era nuestra ultima semana, por eso en la mayoria hicimos juegos y competiciones (por ejemplo: quien puede escribir mas palabras de un tema especifico, quien puede ordenar las palabras de una frase mas rapido, o tambien el juego famoso “hang man”).

 all children

receiving a price

dancing kids

Nach dem Mittagessen am Freitag gingen wir dann in die Halle. Zunächst saßen wir, gemeinsam mit Acchan, Sherly-Teacher und einigen Gästen auf der Bühne, während verschiedene Reden gehalten und Preise an die Schüler verteilt wurden: Teller und Urkunden, um ihre verschiedenen Leistungen des Schuljahres zu belohnen. Auch Holger und ich hielten Abschiedsreden, und verteilten an alle Kinder Bücher (Malbücher für die Kleinen, englische Geschichtenbücher für die Großen) und Bonbons. Auf diese Veranstaltung folgten die Vorführungen der Kinder, für die wir uns ins Publikum setzten. In verschiedenen Gruppen tanzten oder sangen sie. Besonders niedlich waren unter anderem die Mädchen der ersten Klasse, die zu einem Pop-Song tanzten. Einige der älteren Mädchen führten auch richtig komplizierte Tänze auf, teilweise in aufwändigen Kostümen. Die Jungen der siebenten Klasse hatten ein Lied über das vergangene Schuljahr gedichtet, in dem auch Holger und ich vorkamen, und das sie mit speziellen Stöckern rhythmisch begleiteten. Schließlich war auch Jeffin von der Schule heimgekehrt und führte ebenfalls einen Tanz auf.

After lunch on Friday, we first went to the school’s big room. There were at first sat on the stage, together with Acchan, Sherly-teacher and other guests, while different speeches were being held, and prices were distributed to the students: plates and certificates for their different achievements throughout the school year. Holger and I also gave a good bye speech, and passed out candy and books to all children (coloring books for the small ones, and English story books for the older ones). After this event, the children presented different things, while we sat down in the audience. In different groups the kids danced or sang. The girls of standard one were particularly cute, as they danced to a pop song. Some of the older girls presented quite complicated dances, some of them in elaborate costumes. The boys of standard seven had written a song themselves, about the past school year, in which Holger and I were mentioned too. They accompanied the song with special sticks with which they were beating the rhythm. At some point, Jeffin returned from her school, and also presented a dance.

El viernes, despues del almuerzo, primero fuimos a la sala grande. Alli primero nos sentamos a la escena, junto a Acchan, Sherly, y otros huespedes, mientras varias personas hablaron, y se dieron premios a los alumnos: platos y certificados para sus exitos del ano escolar pasado. Holger y yo tambien dijimos unas palabras de despedida, y damos dulces y libros a todos los ninos (libros para poner colores para los pequenos, y libros con cuentos en ingles para los grandes). Despues de eso, los ninos presentaron varias cosas, nosotros nos sentamos abajo para mirarlo. En grupos diferentos cantaron o bailaron. Las ninas del primer grado eran muy lindas como bailaron una cancion popular. Unas de las ninas mayores bailaron bailes muy dificiles, y en vestidos muy lindos. Los ninos del septimo grado habian escrito una cancion sobre el ano escolar pasado, y nos mencionaron a Holger y a mi tambien. Acompanaron su cancion con unos palos especiales, con los que hacian el ritmo. Por fin llego Jeffin tambien de su escuela y tambien presento un baile.

 dancing

two girls

four girls

Dann war unser letzter Schultag zu Ende, uns blieb nur noch der Samstag im Dorf. An diesem Tag fand spontan auch Unterricht statt, da der Mittwoch ja schulfrei gewesen war. Da wir dies nicht rechtzeitig erfahren hatten, mussten wir aber erst einmal packen. Erst am frühen Nachmittag gingen wir zur Schule, um uns zu verabschieden. Wie sich allerdings herausstellte, war der Unterricht nur halbtags gewesen, inzwischen waren nur noch ein paar Kinder da. Wir schauten den Jungs eine Weile beim Cricket-Spielen zu, unterhielten uns mit den Mädchen und den noch anwesenden Lehrern. Dann gingen wir zurück nach Hause, um fertig zu packen. Abends malte mir Jeffin noch mit Henna ein paar Muster auf die Hand, zum Abschied…

Then our last day of school was over, and Saturday was the only day in the village we had left. That day, on short notice, there were classes too, as Wednesday had been a school free day. But since we hadn’t learned about that in time, we had to pack instead. Only in the early afternoon we went to school, to say good bye. But as it turned out, the classes had only been in the morning, by then only a few kids were still at school. We watched the boys play cricket for a while, chatted a bit with the girls and the teachers who were still there. Then we went back home, to finish packing. In the evening Jeffin painted something with henna on my hand, as a good bye gift…

Despues se habia terminado nuestro ultimo dia de clases, y el sabado era nuestro ultimo dia en el pueblo. Ese dia tambien habia clases, ya que el miercoles habia sido feriado. Pero nosotros no habiamos sabido eso, pues no tuvimos tiempo, tuvimos que preparar nuestras bagajes. Solamente fuimos a la escuela en la tarde, para despedirnos. Pero entonces nos damos cuenta que las clases habian sido solamente en la manana, pues ahora habia solamente unos pocos ninos alli. Miramos un rato como los chicos jugaban el cricket, y hablamos con las chicas y los maestros que todavia estaban alli. Despues volvimos a la casa, terminamos de hacer las bagajes. En la tarde Jeffin me hice un imagen con henna en la mano, como regalo de despedida…

boys

dancing in a red dress

Ausflug in den Kollam-Distrikt – Trip to the Kollam district – Paseo al distrito de Kollam

April 11th, 2011

 Holger yoga

tom yoga

Am nächsten Tag ging Holger mit Konrad und Dido noch einmal in der Umgebung spazieren, dann war schon der letzte Tag ihres Besuches angekommen. In der Schule gab es eine Abschiedsveranstaltung, bei der den beiden Geschenke überreicht wurden, und sie sich von allen Kindern verabschieden konnten. Außerdem hatten die Lehrer ein wahres Festmahl vorbereitet, mit Porotta, Tapioca, Reis, sehr vielen verschiedenen Curries und zum Nachtisch einer großen Auswahl an Obst. Am Nachmittag brachten wir Konrad und Dido nach Petta zum Bus, in Ernakulam würden sie noch einmal eine Nacht im Hotel verbringen, und dann früh morgens zurück nach Hause fliegen. Der Abschied von den beiden machte uns dann auch klar, dass unser Aufenthalt in Kerala sich ebenfalls seinem Ende näherte: Uns blieben gerade noch etwas über zwei Wochen, in denen es noch einiges zu tun gab: Wir wollten ja noch verschiedene Leute besuchen, uns verabschieden, natürlich noch hier und da ein paar Fotos machen – so vom Yoga- und Englischunterricht in der Schule, und Bilder all unserer Freunde als Andenken… Außerdem besuchte ich endlich auch den Kindergarten im Dorf, das hatte ich schon lange vorgehabt.

The next day, Holger went on a walk in the closer area with Konrad and Dido, then after that the last day of their visit had arrived already. There was a good-bye-festivity taking place at school, at which both of them received presents and where they could say good bye to all the children. Also, the teachers had prepared a truly spectacular meal with Porotta, Tapioca, Rice, many different curries and for dessert a huge choice of different types of fruit. In the afternoon, Holger and I brought Konrad and Dido to Petta where they got a bus to Ernakulam. There they would spend another night in a hotel, before they would fly back home early in the morning. Saying good bye to those two made us aware of that our own stay in Kerala was rapidly approaching its end: We had just a bit over two weeks left, and there was still so much to do: We wanted to visit many different people once more, say good bye to everyone, of course I also wanted to take a few more photos of various things – for example of the Yoga and English classes at school, and of our many friends, so I would have something to remember them by… Also I visited the village’s kindergarten, I had been planning to do that for quite a while already.

El proximo dia, Holger hizo una caminata en los alrededores con Konrad y Dido, despues ya llego el ultimo dia de su visita. En la escuela habia una despedida en la que recibieron regalos y se despedieron de los ninos. Los maestros prepararon una comida muy rica con porota, tapioca, arroz, muchos curries diferentes, y para el postre muchas frutas diferentes. En la tarde, los acompanamos a Konrad y a Dido hasta Petta, donde tomaron el bus para Ernakulam. Alli quedaron otra noche en el hotel, y en la manana temprano volaron a Alemania. Despues de la despedida nos damos cuenta de que a nosotros tambien nos quedaba poco tiempo en Kerala: Un poco mas que dos semanas; y habia mucho que hacer todavia: Queriamos visitar varias personas, despedirnos, tambien hacer unas fotos mas – por ejemplo de las clases de yoga y de ingles, y de todos nuestros amigos para acordarnos de ellos… Tambien visite la guardia infantil del pueblo, ya habia planeado hace eso desde hace tiempo.

 Elefantensilhouette

Eine Unternehmung hatten wir aber noch geplant: In unserer letzten Woche in Kerala war der Mittwoch ein schulfreier Tag, daher wollten die Lehrer gerne mit uns einen Ausflug unternehmen. Auch Acchan und Jinu begleiteten uns, ebenso wie Jacobs Familie, Malinis Familie, Shirleys Neffe und einige andere. Da es sehr früh am Morgen losgehen sollte, übernachteten sie teilweise in der Schule, und so trafen wir uns dort schon am Vorabend zum Abendessen: Vimal, der Englischlehrer, bereitete Porotta zu, außerdem gab es Reis, Tapioca und diverse Curries. Da sich das ganze doch etwas nach hinten verschoben hatte, begannen wir erst deutlich nach zehn Uhr zu essen – und am nächsten Morgen sollte es sehr früh losgehen. Daher gingen Holger und ich gleich nach dem Essen nach Hause: Ich bin schon normalerweise nicht unbedingt ein Frühaufsteher, also sollte ich wenigstens rechtzeitig ins Bett gehen…

We still had one outing planned, however: During our last week in Kerala, the Wednesday was a public holiday, thus the teachers wanted to go on a little day trip with us. Acchan and Jinu accompanied us too, as well as Jacob-Sir’s family, Malini-Teacher’s family, Sherly-Teacher’s nephew and some other people. As we were planning to get started very early in the morning, some of them spent the night at school, and thus we met up there the previous evening for dinner: Vimal-Sir, the English teacher, was preparing porotta, and there was also rice, tapioca, and various curries. But since the whole thing had started later than planned, we only started eating after ten o’clock – and the next morning we wanted to get up very early. Thus Holger and I went home right after dinner. I am not really a morning person, even on normal days, so I wanted to at least go to bed in time…

Todavia tuvimos planeado otro paseo: Durante nuestra ultima semana en Kerala, el miercoles era un feriado, por eso los maestros querian hacer un paseo con nosotros. Acchan y Jinu nos acompanaron, y tambien las familias de Jacob y de Malini y el sobrino de Sherly y otras personas mas. Queriamos salir temprano por la manana, por eso unos de ellos quedaron la noche en la escuela, y por eso nos encontramos alli ya en la noche anterior para cenar juntos. Vimal, el maestro de ingels, preparo porotta, y tambien tuvimos arroz, tapioca y varios curries. Pero la cena empezo mas tarde de lo que tuvimos planeado, empezamos a comer despues de las diez de la noche – y queriamos salir temprano en la proxima manana. Por eso Holger y yo volvimos a la casa despues de comer. No me gusta levantarme temprano, pues por lo menos queria irme a dormir a tiempo…

 Elefant wird gewaschen

Elefant wird gestreichelt

Am nächsten Morgen ging an der Schule es sehr früh mit einem Minibus los, Malini und ihre Familie holten wir unterwegs noch ab. Uns war vorher nur gesagt worden, dass wir in den Kollam-Distrikt fahren – wohin genau, wussten wir nicht. Auf der Fahrt schlief ich erst einmal ein bisschen. Irgendwann hielten wir an einer kleinen Seitenstraße, um zu frühstücken: Es gab Tapioca, der am Vorabend zubereitet worden war, dazu Fisch- und Beefcurry. Dann ging die Fahrt weiter bis zu einem Elefanten-Trainings-Camp. Dort liefen wir eine Weile herum und sahen uns Elefanten verschiedenen Alters an, die zumeist unter Unterständen standen, ihre Beine mit Ketten an den Boden gebunden. Ein Elefant lag aber auf der Seite: Er wurde gerade gewaschen, und schien das richtig zu genießen. Ein anderer Elefant lief mit zwei Elefantenführern herum, diesen durften die Gäste auch streicheln (leider entschloss ich selbst mich zu spät dazu – die anderen waren schon weiter gelaufen, also folgte ich ihnen lieber). Es gab dort auch die Möglichkeit, auf Elefanten zu reiten, aber wir hatten noch viel vor, daher keine Zeit dafür. Wir sahen uns aber noch das Museum des Elefantencamps an, bevor wir zurück zu unserem Bus gingen.

The next morning, we left quite early at the school, in a mini bus. On the way, we picked up Malini and her family. Holger and I had only been told beforehand, that we would be going to somewhere in the Kollam district – we didn’t know, where exactly. On the journey at first I slept for a while. At some point we stopped at a side road, to have breakfast: We had tapioca, which had been prepared the previous evening, and with that fish and beef curry. Then we drove on, until we reached an elephant training camp. There we walked around for a while at first and looked at elephants of varying ages, most of which stood under big roofs, and whose legs were tied with chains to the ground. One elephant was lying on its side: It was being washed just then, and seemed to enjoy that quite a bit. Another elephant was walking around, accompanied by two elephant trainers. This elephant could be petted by guests (unfortunately I decided to do that too late – the others had gone on, so I preferred to quickly follow them). It was also possible there to ride an elephant, but we had many other things planned that day, and thus no time for that. We did however look at the museum of the elephant camp, before we returned to our bus.

La proxima manana salimos bastante temprano en un mini bus. En el camino, Malini y su familia entraron al bus tambien. A Holger y a mi solamente nos habian dicho que ibamos al distrito de Kollam – pero no sabiamos adonde exactamente. En el viaje primero dormi parau n rato. En algun momento paramos a una callecita para desayunar: Comimos tapioca, que habian preparado la noche anterior, y curry de pescado y de carne. Despues continuamos el viaje, hasta que llegamos a un lugar donde antrenaron elefantes. Alli vimos diferentes elefantes de edades diferentes, la mayoria debajo de un techo grande, y sus piernas fijados al suelo con cadenas. Pero un elefante estaba acostado en el suelo: Lo estaban lavando, y parece que eso le gusto al elefante. Otro elefante estaba caminando por el sitio con dos hombres. A ese elefante los visitantes lo podian tocar (desafortunadamente yo decidi muy tarde hacer eso – los otros ya habian salido, pues preferi apurarme y seguirlos). Tambien era posible subir a un elefante, pero tuvimos muchos planes para el dia, pues no habia tiempo. Pero hechamos una vista al museo del lugar, antes de volver al autobus.

 Hochweg

Boot

Die nächste Station war ein Natur-Park, in dem es verschiedene Abenteuer- und Erholungsbereiche geben sollte. Laut dem Plan, der im Eintrittsbereich aushing, sollte es sogar Kletterwände geben. Bevor wir deren Nutzung zahlten, wollten wir uns aber erst mal ansehen, ob sich das lohnte. Nachdem wir erst einmal alle ein Eis gegessen hatten (ich hatte schon vorher versprochen, eine Runde Eis auszugeben), fuhren wir also weiter zum Adventure-Bereich des Parks. Dort ging man erst einmal über eine Art Hochweg zwischen den Spitzen der Bäume über ein Tal. Dieser Weg war tatsächlich recht interessant. Danach kamen wir auf dem Weg an den Kletterwänden vorbei, doch konnten wir keine 40-Meter-Wand entdecken, wie das angekündigt war: Die Felswand, von der ein Seil hing, war vielleicht zehn Meter hoch. Wir gingen weiter und auf einem etwas holprigen Weg bergab, bis wir einen See erreichten. Hier gab es die angekündigten Abenteuer-Aktivitäten: Boote auf dem (sehr kleinen) See, ein Schießstand, ein Trampolin, eine Art Flying Fox, und verschiedenes anderes mehr. Allerdings kostete das alles jeweils noch einmal extra, und die Preise waren meiner Meinung nach für regionale Verhältnisse recht hoch. Insofern lief ich dann nur über eine Hängebrücke, ansonsten kletterten wir noch auf einen Boulder, um uns dort oben gegenseitig zu fotografieren. Einige der Lehrer mieteten aber ein Tretboot und fuhren ein wenig auf dem See herum.

The next stop was at a nature park, in which there were different adventure and recreational areas. According to a map that could be seen in the entrance area, there were supposed to even be some climbing walls. Before paying for using them, however, we wanted to see them first, to decide whether they were worthwhile. After all eating an ice cream (I had promised to buy a round of ice cream before the trip, already) we thus went on to the adventure area of the park. There we first walked over a type of high path between the tips of the trees above a valley. This path indeed was quite interesting. Then we went on, on a normal way, and passed also the climbing walls; however, I could not see any 40 meter wall, as had been promised: The rock face, from which there was a rope hanging down, was maybe ten meters tall. We went on and downhill on a somewhat bumpy path, until we reached a lake. Here there were the announced adventure activities: boats on a (very small) lake, a place from which to shoot guns, a trampoline, a kind of flying fox, and many other things. However, using any of them cost extra, and the prices, in my opinion, where quite high for the standards of this region. Thus I only went across a Burma bridge; else, we all climbed up a boulder, to take pictures of each other up there. Some of the teachers also rented one of the boats, and went around the lake with it.

La proxima parada era en un parquet de naturaleza, donde habia una seccion de aventuras, otra de recreacion. Segun un mapa en la entrada habia hasta paredes para escalar. Pero antes de pagar para usarlos queriamos verlos, para decidir si valia la pena. Despues de comer helado (habia prometido comprar helado para todos antes del viaje) fuimos a la parte de aventuras. Primero caminamos en un camino alto entre los arboles, arriba de un valle. Ese camino era bastante itneresante. Despues, en un camino normal, pasamos las paredes de escalar; de todos modos, la roca en la que vi una cuerda para escalar, no era de 40 metros como habian dicho, sino de diez metros. Continuamos hacia el valle en un camino un poco dificil hasta que llegamos a un lago. Aqui habia las actividiades de “aventura”: barcos en un lago (muy pequeno), un lugar donde tirar con armas, una trampolina, una especie de “flying fox”, y otras cosas mas. Pero se tenia que pagar para usarlos, y el costo, segun mi opinion, era bastante alto para esa zona. Pues solamente cruze un puente “burma” y todos subimos a una roca pequenita para hacer fotos de nosotros alli arriba. Unos de los maestros alquilaron un barco y iban un poco en el lago.

 Burma bridge

deer

Danach suchten wir uns eine ruhige Ecke, nahe einem Aquarium und einer Süßwasserfisch-Forschungsanlage, an der wir unser Mittagessen einnahmen. Diesmal gab es Reis, aber auch wieder Tapioca, und die Curries vom Frühstück, aber zusätzlich noch weitere Curries. Dann fuhren wir zu einem anderen Bereich des Parks, in dem es ein großes Wildgehege gab, sowie einen Spielplatz mit vielen Schaukeln, die nicht nur für die Kinder, sondern auch die Erwachsenen interessant waren. Holger und ich ruhten uns allerdings lieber auf einer Parkbank aus.

After that we found a quiet corner, near an aquarium and a big research area for sweet water fish, where we parked our bus and had lunch. This time we had rice, but there was also still tapioca, and the curries from breakfast, as well as other, additional curries. Then we went on to another area of the park, where there was a big deer enclosure, as well as a playground with many swings, which weren’t interesting only for the children, but also for the grownups. However, Holger and I preferred to relax for a while on one of the park benches.

Despues fuimos a un lugar tranquilo, cerca de un acuario y un lugar donde hacen investigaciones sobre peces de agua dulce, y alli almorzamos. Esta vez habia arroz, pero tambien tapioca, y los curries del desayuno y otros curries tambien. Despues fuimos a una zona del parque donde habia un gran coto de caza, y tambien un lugar para jugar con muchos columpios, lo que no gustaba solamente a los ninos sino tambien a los adultos. Holger y yo, de todos modos, preferimos relajar en un banco.

 monkey with flower

monkey bridge

Nächste Station war ein Park, in dem wir erst einmal am Ufer eines Flusses entlangwanderten und wieder einmal viele Affen, dieses Mal besonders viele Jungtiere darunter, beobachten konnten. Der Fluss kam von einem Staudamm, auf den hinauf wir nun wollten. Der Weg war aber erst einmal nicht so einfach zu finden. Schließlich fanden wir eine Brücke, doch auch die war an der anderen Seite gesperrt – und zugleich scheinbar Territorium einer ganzen Affenbande – die jedoch nicht aggressiv waren. Obwohl ich oft gegenteilige Geschichten gehört habe, habe ich in Kerala keine aggressiven Affen getroffen.

Our next stop was a park, where at first we walked along the shore of a river, and once again we could observe many monkey there, this time with especially many young ones. The river came from a dam, and the top of that dam was the place we wanted to go to. The way wasn’t easy to find at first, however. Finally we found a bridge – but the other side was blocked. Also, this bridge seemed to be the territory of a big group of monkeys – though they weren’t aggressive. I have often heard stories about aggressive monkeys, but didn’t meet any of them in Kerala.

Nuestra proxima parade era un parquet, donde primero caminamos al lado de un rio, y donde podimos ver muchos monos, esta vez muchos monos jovenes tambien. El rio venia de una represa, y queriamos subir a su muro. Pero no era facil encontrar el camino hacia alli. Por fin encontramos un puente para cruzar el rio, pero era bloqueado al otro lado – y tambien parece que era el teritorio de muchos monos – aunque no eran agresivos. Habia escuchado mucho sobre monos agresivos, pero no vi ninguno en Kerala.

 monkey in tree

Stausee

Wir kehrten also letztendlich zum Mini-Bus zurück und fuhren zu einem anderen Parkplatz, von dem aus wir zum Staudamm laufen konnten. Es waren viele Leute unterwegs, aber es war auch beeindruckend, als wir an dieser riesigen Mauer ankamen und auf Treppen neben ihr hinauf liefen. Oben ergab sich ein wunderschöner Blick auf den Stausee, leider mit Schildern, dass Fotografieren verboten sei – ich nahm einfach mal an, dass sich das auf den Damm selbst und nicht auf den See bezog, und machte doch ein Foto. Aber leider natürlich nicht vom Damm selbst. Wir liefen dann oben auf dem Damm entlang, trugen teilweise die kleineren Kinder zum Spaß auf den Schultern, und später zeigte Holger, sehr zur Freude der Kinder, dass er früher Gehen (im Sinne des Sportes) trainiert hatte. Schließlich kehrten wir wieder um und gingen den gleichen Weg hinab. Als wir uns, noch in der Nähe des Dammes, umdrehten, entdeckten wir, dass ein paar Ziegen und auch einige Affen an der steilen Wand des Dammes kletterten, als ob das gar keine Kunst wäre! Bei Affen ist das ja nicht überraschend, aber normale Hausziegen dort wie die Gämse unterwegs zu sehen (und sich dabei noch mit den Affen zankend…) war schon spannend. An einem Kiosk kauften wir uns noch ein Eis, dann ging es zurück zum Bus, der uns zum letzten Höhepunkt des Tages bringen sollte.

In the end we thus returned to our mini bus and drove to another parking space, from where we could eventually walk to the dam. There were a lot of people there, but it was also quite impressive, to reach this huge wall and walk up the stairs next to it. Up there, we had a great view of the beautiful lake belonging to the dam, but unfortunately there were signs that photography was forbidden – I assumed though, that this was referring to photographing the dam itself, and not the lake, so I got a photo of it, but unfortunately not of the dam itself. We walked along the path up there, and partly carried the smaller kids on our shoulders, just for fun. The kids were very happy when Holger showed them how he used to train walking (in the sense of the sport; that is, walking really fast). Finally we turned around and walked down the same way. When we turned around, still near the dam, we discovered that a few goats and also some monkeys were climbing around on the steep wall, as if that was nothing! It didn’t really surprise me in the case of the monkeys, but to see normal house goats running around there like mountain goats (and even fighting with the monkeys on their way…) was quite exciting. At a kiosk we got another ice cream, then we went back to the bus which now brought us for the last highlight of that day.

Al fin volvimos a nuestro mini bus y fuimos con ese a otro parking, de donde se podia caminar a la represa. Habia mucha gente alli, pero era muy impresionante cuando llegamos a ese muro grande y subimos por las escaleras a su lado. Arriba habia una vista maravillosa de un lago bonito, pero desafortunadamente habia senos que dijeron que no era permitido sacar fotos – de todos modos, llegue a la conclusion de que hablaron de no sacar fotos de la represa, y no del lago, pues hice una foto del lago, pero ninguna de la represa. Caminamos en la represa, llevando los ninos mas pequenos en los hombros, para entretenerlos. A los ninos tambien los gusto mucho cuando Holger les hizo una presentacion del “walking” (en el sentido del deporte, es decir caminar muy rapido; Holger habia practicado ese deporte cuando era joven). Por fin damos la vuelta y volvimos por el mismo camino. Cuando miramos hacia atras, todavia cerca de la represa, vimos unas cabras y unos monos escalando por la pared, como si fuera nada dificil! En el caso de los monos no me sorprendio tanto, pero era interesante ver cabras normales de casa escalar alli como cabras de montana (y hasta se pelearon con los monos en su camino). En un quiosco compramos otro helado mas, despues volvimos al autobus que nos llevaba a la ultima parada del dia.

 goats on a wall

 colourful fountains

In einer Art kleinem Amphitheater wurde nach Einbruch der Dunkelheit eine Art Wasserspiel mit farblich beleuchteten Springbrunnen zu indischer Popmusik vorgeführt. Diese Vorführung war dann doch sehr beeindruckend, und von der Länge her auch ganz gut abgestimmt: Sie dauerte etwa eine halbe Stunde, länger wäre zu lang gewesen, aber so war es genau richtig. Teilweise zum Rhythmus der Musik passend (teilweise auch nicht) schossen also verschiedene bunt beleuchtete Wasserfontänen in die Luft und formten vor hohen, sich im Wind biegenden Bäumen, die unterschiedlichsten Muster. Nach dieser Vorführung gingen wir alle zurück zum Bus. Wir waren nun schon sehr müde, hielten aber unterwegs noch einmal um in einem kleinen Straßenrestaurant Porotta oder Appam zu essen. Dann ging es nach Hause. Im Bus wurde ein Film gezeigt, mit der üblichen Lautstärke, irgendwann schlief ich aber dennoch ein.

In a kind of small amphitheatre, after darkness, there was a kind of water show taking place, with fountains and lights of different colors, accompanied by Indian pop music. This presentation was quite impressive, and even the length of the show was well chosen: It took about half an hour, longer would have been too long, but this way it was just right to remain interesting. Partly the music was fitted to the rhythm of the music (though not always), as different colorfully lit water fountains shot into the air, forming different patterns, while behind them the trees were swaying in the wind. After this show, we all returned to our bus. By now, we were quite tired, but we stopped one more time at a small street restaurant, to eat porotta or appam. Then we went on, towards home. In the bus they were showing a movie, with the usual volume, but I soon fell asleep.

En una especie de amfiteatro pequeno habia un show de agua en la noche, con fuentes y luzes de colores diferentes, acompanado con musica popular de india. Esa presentacion era bastante impresionante, y tambien la duracion era bien: duraba media hora, mas tiempo hubiera sido demasiado, pero asi era bien. A veces los fuentes eran adecuados al ritmo de la musica (y a veces no), subiendo al cielo frente a arboles altos que se movian en el viento, y formaron formaciones diferentes. Despues de la presentacion volvimos al autobus. Ya estuvimos bastante cansados, pero paramos otra vez para comer porotta o appam en un restaurante pequeno. Despues continuamos el viaje hacia nuestro pueblo. En el autobus mostraron una pelicula, con el volumen muy alto, pero yo adormi muy rapidamente.

lights and colours

Das Tempelfest – The temple festival – El festival del templo

April 5th, 2011

 Am nächsten Tag sollte in einer nahegelegen Kleinstadt ein großes Tempelfest stattfinden, ein Bekannter hatte uns empfohlen, am Abend dort hinzugehen. Als wir diesen Plan jedoch morgens in der Schule erwähnten, meinten die Lehrer alle, abends sei es auf dem Fest nicht sicher für uns. Besser wäre ein Besuch schon jetzt, am frühen Nachmittag, da zu dieser Zeit ein Umzug stattfände. Ich wollte zunächst in der Schule die Stellung halten, doch die Lehrer meinten, es sei kein Problem, wenn ich die anderen zum Fest begleite. Also warteten wir gemeinsam auf den Bus, der etwas verspätet erschien, und bereits sehr voll war: Wir sahen viele unserer Schulkinder, die an diesem Tag ebenfalls zum Fest statt zur Schule fuhren. Sitzplätze gab es keine mehr, und wir standen sehr eng gedrängt hinten im Bus, während es die Kurven hinunterging. Und an jeder Haltestelle stiegen noch Leute hinzu… In einer besonders engen Kurve kam der Bus seitlich auf dem Asphalt auf, das Geräusch ließ uns erst glauben, die Achse sei gebrochen, doch außer Konrad und mir schien keiner im Bus Angst zu bekommen, und die Fahrt bergab ging gleich weiter…

The next day, there was a big temple festival in a nearby small town, and a friend had recommended for us to go there in the evening. When we mentioned this plan in school, however, all teachers seemed to agree that in the evenings such festivals might not be safe for us. They said it would be preferable to go there now, in the early afternoon, as there would be a big procession now. I wanted to stay at school, take over our classes, but the teachers said it was no problem and I could go ahead to see the procession with the others. Thus we waited for the bus, which arrived somewhat late and was very full already: We saw many of our school kids, who had taken the day off to go to the festival as well. There were no seats anymore, of course, and we stood in the middle of the crowd in the back of the bus, while the vehicle made its way downhill on the curvy road. And at every stop more people got in… In a particularly narrow curve, the bus scraped the road with its side, the loud sound made us think at first it might have broken an axle, but except for Konrad and myself, no one in the bus seemed to be getting scared, and the journey downhill went on…

El proximo dia, habia un festival grande en el templo de una ciudad cercana, y un amigo nos habia recomendado ir alli en la noche. Pero cuando lo dijimos en la escuela los maestros dijeron que en las noches tales festivales son un poco peligrosos para nosotros. Dijeron que fuera mejor si nos vamos ya entonces, en la tarde, para ver el desfile. Yo queria quedarme en la escuela y dar clases pero dijeron que no haya probleme si me fuera con los otros. Pues esperamos juntos al autobus que vino con atraso y que ya estaba muy lleno: Vimos muchos de los ninos de la escuela, que no fueron a la escuela sino al festival en ese dia. No habia asientos, claro, y estuvimos parados entre mucha gente en la parte de atras, mientras el autobus iba hacia abajo en la calle con muchas curvas. En cada parada entro mas gente… En una curva muy pequena el autobus con una parte toco a la calle, y por el sonido pensabamos que algo se hubiera roto. Pero solamente Konrad y yo tuvimos miedo, los otros no, y el autobus continuaba su viaje…

Arbeitselefant

 Auf dem Balkon

Endlich angekommen und aus dem Bus ausgestiegen, holten wir erst einmal tief Luft. Ein paar Mädchen, die wir gut aus der Schule kannten, nahmen uns dann mit ihrer Familie mit in Richtung Tempel, zu dem viele Menschen gingen. Unterwegs begegneten wir einem Arbeitselefanten. Bisher hatte ich Elefanten nur vom Auto aus gesehen. Am Straßenrand zu stehen, während so ein riesiges Tier vorbeiläuft, ist noch einmal beeindruckender… Wir warteten dann im äußeren Bereich des Tempelgeländes, gemeinsam mit mehreren Kindern aus unserer Schule, während die Eltern der Kinder in den Tempel gingen. In der Umgebung gab es die verschiedensten Stände, und Holger holte erst einmal für alle großen und kleinen Kinder ein Eis. Als die Mutter von einigen der Kinder zurückkam, brachte sie Sandelholz-Paste aus dem Tempel mit, mit der sie jedem von uns einen Punkt (ein drittes Auge) auf die Stirn malte. Ein Mann, der wohl zu den Organisatoren des Festes gehörte, kam dann auf uns zu, und wollte uns spezielle Sitzplätze anbieten. Wir lehnten jedoch ab, da wir ja erst einmal den Festumzug ansehen wollten.

After we finally had arrived and left the bus, we first had to catch breath. A few girls, who we knew well from school, took us along with their family towards the temple, to which there were going a lot of people. On our way we saw a working elephant. So far I had seen them only from cars. To stand by the side of the road, while one of these huge animals is walking by, is even more impressive… We waited in the outer area of the temple grounds, together with several kids from our school, while the parents of these children went into the temple. In the surroundings there were a lot of stalls and kiosks, and Holger went and got ice cream for all big and small kids. When the mother of some of the children returned, she brought some sandalwood paste from the temple, and made a spot (a third eye) on the forehead of each of us. A man, who I guess belonged to the organizers of the festival, came to us and wanted to offer for us to sit down on chairs. We declined, however, as we wanted to go see the procession now.

Por fin llegamos y salimos del autobus. Unas ninas que conociamos de la escuela, junto a su familia nos llevaron al templo, hacia donde estaba iendo mucha gente. En el camino vimos un elefante trabajando. Hasta entonces los habia visto solamente desde el coche. Era impresionante estar parado al lado de la calle y ver ese animal gigante caminando tan cerca… Esperamos en la parte mas fuera del area del templo, junto a various ninos de la escuela, mientras sus padres fueron al templo. En la zona habia muchos quioscos, pues Holger fue a comprar helado para todos ninos grandes y pequenos. Cuando volvio la madre de unos de los ninos, llevaba pasta de madera de sandalo, y con eso hacia un punto (el tercer ojo) en nuestras frentes. Un hombre, quiza uno de los organizadores del festival, nos invito sentarnos a unas sillas. Pero dijimos que no, ya que queriamos irnos para ver el desfile.

 Crowd

dancing children

Der Umzug fing allerdings später an, als wir gedacht hatten, es gab also genug Zeit, erst einmal einen Platz zu finden. Die Kinder wollten gerne auf einen Balkon an einem Bankgebäude. Dort standen schon einige Leute, aber wir fanden doch einen Platz, der ganz gut war. Dido nutzte dann die Zeit, um zur Post zu gehen, doch plötzlich beschlossen die Kinder, dass ein anderer Balkon noch besser sei. Wir suchten also Dido und gingen dann zu dem anderen Balkon. Tatsächlich war dieser nicht so voll und noch höher gelegen. Allerdings spannten sich genau vor dem Gebäude Stromkabel über die Straße, was zum Fotografieren etwas ungünstig war. Inzwischen waren schon einige Personen mit großen (Plastik)-Blumengebinden auf dem Kopf angekommen, und an einer Straßenecke wurde getrommelt. Die Straße wurde immer voller und zwischen all den Leuten entdeckten wir – selten für diese kleine Stadt – auch einige weitere Ausländer. Bei einigen von ihnen schien es sich um eine Reisegruppe zu handeln, sie waren wohl eigens für das Fest angereist.

However, the procession started later than we had expected, thus we had enough time to first find a good place from which to watch. The kids wanted to go to the balcony of one of the banks. There were already quite a few people up there, but we still found a spot that was quite good. Dido then used the time to go to the post office, but suddenly the kids decided another balcony looked even better. Thus we looked for Dido and then went to that other balcony. And really, it was not as full and was even higher up. However, there were electricity cables hanging above the street, which was not so good for taking photos of the procession. By now, some people with big constructions made of (plastic) flowers on their heads had arrived, and in one corner of the street drums were playing loudly. The street got more and more crowded and in between the many people we discovered even some foreigners – a quite rare occurrence for this small town. Some of them seemed to belong to a travel group that probably had come here specifically for the festival.

Pero el desfile empezo mas tarde de lo que habiamos esperado, asi que tuvimos bastante tiempo para encontrar buen lugar desde donde verlo. Los ninos querian subir al balcon de un banco. Habia bastante gente alli, pero encontramos buen sitio donde quedarnos. Dido pues fue al correo, pero de repente los ninos decidieron que preferian a otro balcon. Pues la buscamos a Dido y nos fuimos a ese baclon. Era verdad que no era tan lleno y era aun mas alto. Pero frente del edificio habia cables de electricidad, lo que no era bueno para sacar fotos. Entonces ya habian llegado unas personas con grandes construcciones de flores (de plastico) en sus cabezas, y en una esquina otra gente hacia musica con tambores. La calle se lleno y entre la gente vimos hasta unos extranjeros – lo que es muy raro para esa ciudad pequena. Unos de ellos parecian ser parte de un grupo que habia viajado a la ciudad solamente para el festival.

crowd and elephant

 

flowers

Schließlich kamen die ersten Tänzer mit ihren großen Blumengebinden vorbei, begleitet von Trommeln drehten sie sich tanzend im Kreis, tauschten dann nach einer Weile mit einer zweiten Person, da in der Hitze und bei der Größe der Gebinde, dies wohl keine einfache Aufgabe war. Große Gruppen von Leuten trugen jeder ein kleines, glänzendes Gebinde, und wieder andere Gruppen tanzten in prächtigen Kostümen. Zu so einem Umzug gehörten natürlich auch Elefanten: Als erstes beobachteten wir noch einen Arbeitselefanten, der gerade gegenüber von uns eine Böschung hinaufkletterte, um dort oben vor Gebüschen eine Pinkelpause einzulegen, später kamen dann die festlich geschmückten Tempelelefanten, jeder mit zwei Reitern auf dem Rücken. Insgesamt waren es vier – und dann war da noch ein fünfter, künstlicher Elefant. Über diesen hatten wir schon einiges gehört: 50.000 Rupien sollte seine Herstellung gekostet haben, und er war die große Sensation des Umzugs, da er so echt aussah. Er wurde von einem Jeep geschoben, und einer der beiden Reiter bewegte mit den Füßen die Ohren des Elefanten, damit sie sich so bewegten wie bei den lebendigen Tieren. Als Grund für seine Herstellung wurde uns die Unberechenbarkeit der großen Tiere genannt: Immer wieder einmal gebe es Unfälle, weil eines der Tiere plötzlich wütend wurde und Menschen angriff. Zumindest an jenem Tag jedoch blieben auch die echten Elefanten friedlich.

Finally, the first dancers with their big flower constructions on their heads passed us, accompanied by drums they danced around in circles; after a while they switched with a second person, as the heat and the size of the decorations on their head probably made dancing quite exhausting. There were also big groups of people, each carrying a small, shining construction, and yet other groups danced in colorful costumes. Of course, a procession like this has to have elephants too: At first we watched another working elephant, however, which climbed up onto the grass hill at the side of the street opposite us, to have a short pee break at the bushes there. Later, however, the temple elephants arrived, decorated festively, each with two riders on their back. They were four altogether – and then there was a fifth, artificial elephant. We had already heard quite a bit about that one: Supposedly making it had cost 50.000 rupees, and it was the big sensation of the procession, because it looked so real. It was pushed by a jeep, and one of the two riders used his feet to move the elephant’s ears, so it would be flapping them the same way the living elephants do. The reason for making such an artificial elephant was the fact that these animals are somewhat unpredictable, we were told: Often enough there had been accidents, because one of the animals suddenly got angry and started attacking people. At least on this day, however, the real elephants stayed peaceful, too.

Por fin vinieron los primeros bailarines, llevando grandes construcciones de flores en sus cabezas, bailaron acompanados de tambores; despues de un rato daron su decoracion a otra persona y hicieron una pausa, ya que bailar no es facil con tanto calor y una cosa tan pesada en la cabeza. Habia tambien grandes grupos de personas que cada uno llevaron unas construcciones pequenas y brillantes; otros grupos bailaron en trajes de muchas colores. Claro que en un desfile hay que haber elefantes tambien: Pero primero vimos a otro elefante de trabajos, que estaba subiendo al cerro al otro lado de la calle para urinar en las plantas alli. Mas tarde, de todos modos, vinieron los elefantes del templo, con decoraciones festivos, y cada con dos personas en su espalda. Todo junto eran cuatro elefantes – y habia otro elefante, un elefante artificial. Ya habiamos escuchado sobre el: Dicen que costo 50.000 rupies para hacerlo, y era la sensacion del desfile, porque parecia tan real. Un jeep lo movia, y una de las personas en su espalda usaba sus pies para mover las orejas, para que parecieran como de un elefante vivo. Nos dijeron que la razon para hacer un elefante artificial era el hecho de que esos animales a veces son agresivos: Habia accidentes porque un elefante se enojo y empezo a atacar la gente. Pero por lo menos en ese dia los elefantes vivos tambien permanecieron mansos.

colourful procession

 

artificial elephant

Irgendwann beschlossen wir, nach unten zu gehen und uns stattdessen auf der gegenüberliegenden Straßenseite oberhalb einer Mauer auf die Böschung zu setzen: Auch dort hatte man einen guten Blick, war aber dichter dran am Geschehen und konnte ohne störende Stromkabel fotografieren. Wir verabschiedeten uns also von den Kindern und gingen hinüber. An unserem neuen Sitzplatz waren wir allerdings auch heftig der Sonne ausgesetzt. Der Festzug hatte inzwischen umgedreht und wanderte zurück in Richtung Tempel, wir sahen also alle Tänzer und auch die Elefanten noch einmal, bevor wir der Prozession die Straße hinab und über die Brücke in Richtung Tempel folgten.

At some point we decided to go down and sit on the hill above the wall on the oposite side of the street: It seemed that there we would have a very good view as well, but at the same time we would be closer to the procession and everything else, and able to photograph without the electricity cables in our way. We said good bye to the kids, and went there. At our new spot, however, we were quite exposed to the sun. The procession had turned around by now and was going back towards the temple, so we got to see all the dancers and elephants again, before we started following the procession down the road and across the bridge towards the temple.

En algun momento decidimos irnos a sentar en el cerro encima del muro al otro lado de la calle: Nos parecia que se ve igual de bien desde alli, pero al mismo tiempo uno esta mas cerca del desfile y todo y puede hacer fotos sin los cables en la foto. Nos despedimos de los ninos y nos fuimos alli. En nuestro nuevo lugar, de todos modos, no habia proteccion contra el sol. El desfile habia dado la vuelta y estaba volviendo hacia el templo, asi que vimos todos los bailarines y elefantes otra vez, despues empezamos a seguirle, cruzando el puente, hacia el templo.

dancer

 

many colours

Beim Tempel setzten wir uns erst einmal eine Weile in den Schatten und unterhielten uns mit Leuten in unserer Nähe. Die Elefanten standen nebeneinander an einem Ende des Geländes, auch der künstliche, nach einiger Zeit jedoch wurden sie auf das eingezäunte Gelände des eigentlichen Tempels gebracht, wo außerdem die dekorierten Blumengebinde standen. Um Letztere zu fotografieren durfte auch ich kurz das Gelände betreten, aber nicht näher an den Tempel selbst herangehen. Irgendwann waren wir dann doch recht müde, und liefen zurück zur Stadt, wo wir eine Autorikscha in unser Dorf nahmen. Auf einen Besuch der abendlichen Feierlichkeiten verzichteten wir dann, gemäß dem Rat der Lehrer… Aber der Nachmittag war sehr interessant gewesen…

Near the temple, we first sat down in the shade for a while and chatted with people sitting nearby. The elephants stood at the other end of the ground, the artificial one next to the live ones. After a while, however, they were brought to the fenced-in actual temple area, where the decorated big flower constructions also had been put down. I was allowed to enter that area for a short while, in order to photograph the flower things, though of course I didn’t go closer to the temple. At some point we started getting tired, and thus went back to town, where we took an auto rickshaw to our village. We decided to follow the teachers’ advice, and did not go back to the festival in the evening. But the afternoon had been very interesting…

Cerca del templo nos sentamos en la sombra para un rato, y charlamos con gente sentado alli tambien. Los elefantos estaban parados en otra parte de la zona, el elefante artificial al lado de los vivos. Despues de un rato, de todos modos, los hicieron entrar en la zona del mismo templo, detras de una reja, donde tambien estaban las construcciones de flores. Me permitieron entrar alli para hacer fotos de esas construcciones, pero claro que no me podia cercar al templo. En algun momento estuvimos cansados, pues volvimos a la ciudad donde tomamos un auto riksha a nuestro pueblo. Decidimos hacer lo que dijeron los maestros y no fuimos al festival en la noche… Pero la tarde habia sido muy interesante…

 peacock

 three elefants

 how to mount an elephant

Vagamon

März 31st, 2011

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Der nächste Tag war schulfrei, und daher besonders gut geeignet, mit Konrad und Dido einen Ausflug nachVagamon zu unternehmen. Wir beschlossen, zuallererst das uns noch nicht bekannte „Cross on the top of the hill“, wie es uns beschrieben war, in Kurusimala aufzusuchen. Abends waren wir beim Bischof eingeladen, daher wollten wir danach erst mal sehen, ob noch Zeit für das Pine Valley oder ähnliches blieb. Zunächst schliefen Konrad, Dido und Holger im Bus ein, als wir in die besonders schöne und bergige Gegend kamen, wachten sie dann aber doch wieder auf. Von der Bushaltestelle in Kurusimala aus hatten wir dann natürlich noch einen ganz schönen Weg vor uns, größtenteils bergauf. Unterwegs begegneten wir einer Eidechse, die sich erst nach mehreren Fotos schließlich verdrückte.

The next day was a holiday, so we decided it was a good day to do a trip to Vagamon with Konrad and Dido. We wanted to first visit the “cross on the hill”, as they had described it to us, in Kurusimala, which Holger and I had not seen yet either. That evening we were invited at the Bishop’s house, thus we weren’t sure if we would have time for more, like the Pine Valley or something similar. On the way uphill, Konrad, Dido and Holger at first fell asleep in the bus, but when we passed through the very beautiful mountain areas shortly before Kurusimala, they woke up again. From the bus stop we had still quite a way to walk, mainly uphill. On the way, we saw a very pretty lizard that stayed around for a few photos before it went to hide.

El dia siguiente era un feriado, pues decidimos hacer un paseo a Vagamon con Konrad y Dido. Queriamos visitar primero el “cruz en el cerro”, como lo nos habian descrito, en Kurusimala, ya que Holger y yo tampoco lo conocimos todavia. En la tarde estabanmos invitados en la casa del Obispo, por eso no sabiamos si ibamos a tener tiempo para visitar el Pine Valley u otros sitios. Konrad, Dido y Holger primero adurmieron en el bus, pero cuando pasamos un paisaje muy bonito y montanoso despertaron. Desde la parada en Kurusimala teniamos que caminar bastante todavia, hacia arriba. En el camino vimos una lagartija, de la que pudimos hacer varias fotos antes de que se escondio.

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Schließlich passierten wir eine große Skulptur Jesu, die auf einer Weltkugel stand, und kurz danach erreichten wir den Pilgerort. Zunächst gingen wir die Treppen hinauf zu einem Aussichtspunkt. Da Feiertag war, waren recht viele Menschen hier, darunter auch Familien mit Kindern, die schließlich den Mut aufbrachten, uns nach den Namen zu fragen. Holger kam auf den Gedanken, ihnen ausgedachte Namen zu geben: Er sagte, er hieße Rübezahl. Doch die Kinder waren, obwohl sie ja nicht erkennen konnten, dass dies ein falscher Name war, nicht zufrieden (oder besonders auf Kontakt aus) und fragten immer wieder nach unseren Namen, bis wir schließlich vom Aussichtspunkt weggingen, und uns auf Steine setzten. Auch dorthin riefen sie uns noch dieselbe Frage ein paarmal zu, doch schließlich konnten wir eine Weile still da sitzen. Dazu ist zu sagen, dass wir oft gern mit den Kindern, die wir so treffen, sprechen, aber dass es einfach auch Zeiten gibt, wo wir unseren Namen schon oft genug gesagt haben… Und an diesem Tag wollten wir ja vor allem Kurusimala kennenlernen.

Finally we passed a big sculpture of Jesus, standing on a globe showing the world, and shortly after reached the pilgrimage place itself. At first we went up some stairs to a view point. As it was a holiday, there were quite a few people around, also families with children, who after a while took up the courage to ask us for our names. Holger somehow got the idea to give them made-up names for an answer: He said his name was Rübezahl (a German fairy-tale character). However, even though the kids could not have known this was a wrong name, they weren’t happy (or just really wanting to talk to us) and kept asking for our names again and again, until we finally went away from the view point and sat down on some stones at a distance. Even then they called their question a few more times, but finally we could sit for a while in peace. I have to say, that I often like talking to the kids we meet at different places, but there just are times where we feel we have said our name enough for that day… And that specific day our main goal was to get to know Kurusimala, after all.

Por fin pasamos una escultura de Jesus, parado en el mundo, y poco despues llegamos al mismo centro de peregrinaje. Primero subimos por unas escaleras a un mirador. Era feriado, por eso habia mucha gente, entre ellos familias con ninos que despues de un rato de estar timido, decidieron preguntar nuestros nombres. Holger tenia la idea de darles nombres falsos: Dijo que se llamaba Rübezahl (una figura de un cuento aleman). Pero parece que aunque los ninos no podian saber que era nombre falso, no les bastaba (o quiza querian mas contacto) y pues preguntaron para nuestros nombres mas veces, hasta que por fin fuimos a un sition mas lejos, y nos sentamos en piedras alli. Pero hasta entonces gritaron su pregunta unas veces mas, pero por fin podiamos sentar un rato en silencio. Tengo que decir que a muchas veces me gusta hablar con los ninos que encontramos, pero hay dias en los que ya me basta con decir mi nombre… Y ese dia lo que queriamos era conocer Kurusimala.

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Von diesem Ort bergauf gab es einen Pilgerweg mit verschiedenen Standbildern zum Leidensweg Christi. Zugleich war die Landschaft beeindruckend: Je höher wir gingen, umso mehr gingen wir auf Felsen, die aber so rau waren, dass man oft auch ohne Stufen an ihnen hinauf laufen konnte. Es waren noch viele andere Menschen unterwegs, einige eindeutig auf die spirituelle Bedeutung des Ortes konzentriert, sie beteten vor jedem Standbild, andere anscheinend eher auf einem Familienausflug, laut redend und lachend. Je weiter oben wir waren, desto einsamer wurde es jedoch, während sich gleichzeitig wunderschöne Blicke auf die umgebenden Hügel, das tiefer gelegene Kloster, Felder und einen See ergaben. Ganz oben gab es eine kleine Kapelle, und dahinter noch mehr nackten Felsen, auf den wir uns setzten um uns eine Weile den Wind um die Nase wehen zu lassen.

From that place, a pilgrimage route went up past several posts showing pictures of the passion of Christ. At the same time, the landscape was impressive: The higher we went, the more we walked on plain rock, but the rock was rough enough to be able to walk uphill without stairs. There were quite a few other people on their way there, some obviously here for the spiritual meaning of the place, as they stopped in front of each station to pray, while others seemed to rather be on a family outing, talking and laughing loudly. The higher up we were, the lonelier it became, however, while at the same time we had beautiful views of the surrounding hills and the monastery down below us, surrounded by fields and a lake. Up at the top there was a small chapel, and behind it more plain rock, on which we sat down to enjoy for a while the wind and being on top of the mountain.

Desde ese sitio habia un camino para los peregrines con diferentes imagenes de la passion de Cristo. Y tambien el paisaje era impresionante: Lo mas hacia arriba que fuimos, lo mas caminamos en roca, pero la roca era asi que se podia ir en ella sin escaleras. Habia mucha gente, unos de ellos obviamente en un viaje espiritual, ya que pararon en cada imagen y rezaron, mientras otros parecian estar en un paseo de familia, hablaron y reian fuertemente. Lo mas arriba que estuvimos, lo menos gente habia, y al mismo tiempo tuvimos vistas lindas de los cerros en los alrededores, del monasterio mas abajo, y de los campos y un lago. En el punte habia una capilla pequena, y detras de ella mas roca, en la que nos sentamos para sentir para un rato el viento.

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Einige Vögel, Schwalben vielleicht, schreckten uns auf, die pfeilschnell durch die Luft sausten, und dabei, vielleicht durch den Wind, tatsächlich laut sausende Geräusche mit ihren Flügeln machten. Weiter hinten schwebte ein Raubvogel in der Luft, stand still, und ließ sich dann plötzlich herunterfallen – kurz darauf lauerte er wieder hoch oben. Ich ging ein wenig zwischen den Felsen spazieren und stellte dabei fest, dass immer, wenn ich mich dem scheinbaren Ende des Berges näherte, an dem ich einen unbezwingbaren Abgrund vermutete, es doch recht gut bewältigbar weiter hinab ging. Aber natürlich kehrte ich bald wieder um. Inzwischen hatten wir Gesellschaft bekommen: Eine Gruppe von drei oder vier Männern hatte sich ebenfalls auf einen Felsen gesetzt um die Aussicht zu genießen. Da es schon spät wurde, und wir noch das Kloster besuchen wollten, kehrten wir dann wieder um.

Some birds, maybe swallows, surprised us for a moment, as they rushed through the air in great speed and maybe due to the wind, made loud sounds with their wings while doing so, a bit like the sound of a thin stick being moved very fast. There was also a big bird of prey hovering further back in the air, and then suddenly going down quickly – shortly after he was up there again. I walked around a bit between the rocks, and noticed that each time I thought I reached an end of the way over the mountain, a precipice in front of me; I ended up finding a path going down easily. But of course I had to turn around soon. By then we had gotten some company: A group of three or four men had sat down on the rocks too to enjoy the view. As it was quite late already, and we were still planning on visiting the monastery, we went back soon after.

Unos pajaros, quiza golondrinas, nos sorprendieron, ya que estaban volando con velocidad grande y en el viento sus alas hacian un sonido zumbando. Mas detras habia un ave rapaz en el aire sin moverse, despues cayo de repente – y poco despues estaba arriba en el aire otra vez. Yo camine un poco entre las rocas y en eso me di cuenta de que siempre cuando pensaba que habia llegado al fin de la montana y habia un precipicio, el camino continuaba y era facil. Pero de todos modos di la vuelta pronto ya. En ese tiempo habia llegado mas gente: Un grupo de tres o cuatro varones, tambien sentados en las rocas para disfrutar de la vista. Ya era tarde, y todavia queriamos ver el monasterio, pues dimos la vuelta.

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Der Weg zum Kloster war auch dieses mal schön, wenn auch etwas besser besucht als beim letzten Mal. Wir betraten auch das eigentliche Klostergelände, ich warf einen kleinen Blick in die Kapelle, die anderen warteten aber draußen, und wir bewunderten die vielen schönen Blumen. Dann jedoch mussten wir uns beeilen: Schnell gingen wir den Weg zurück ins Dorf, dann bergab zur Hauptstraße. Dort hieß es an einem Schild, der nächste Bus käme erst in einer halben Stunde, das bezog sich aber wohl nur auf die KSRTC (staatliche Busgesellschaft) Busse, denn nach kaum fünf Minuten erschien ein Privatbus, und wir waren auf unserem Weg die Berge hinab zurück nach Petta, von wo wir einen Bus zum Haus des Bischofs nahmen. Dort trafen wir dann auch Jinu an, und auf dem Heimweg schlugen wir ihr vor, sie und die Familie in das Restaurant, in dem wir schon vor einigen Tagen gegessen hatten, einzuladen. Zunächst zögerte sie, da die Kinder in der Schule Prüfungen hatten, aber dann war sie doch einverstanden, und so trafen wir uns im Restaurant mit den anderen – Jeffin war schon einmal mit uns in diesem Restaurant gewesen, für Jerin dagegen war es der erste Restaurantbesuch, und daher natürlich sehr interessant.

The way to the monastery was beautiful again, though there were more visitors this time than at our last visit. We entered the monastery’s area itself as well, and I had a look into the chapel again, though the others waited outside, and we admired the many beautiful flowers. Then however we had to hurry: We quickly went back to the village, then downhill to the main road. There was a sign there, according to which we would have to wait half an hour for the next bus, but apparently this sign was only for KSRTC busses (the state bus company), as about five minutes later a private bus appeared and soon we were on our way down the hills back to Petta, where we took another bus to the house of the Bishop. There we also met Jinu, and on the way home we suggested to invite her and her family to the restaurant where we had eaten a few days previously. She hesitated at first, as the children had school exams, but then she agreed and thus we met up with the others in the restaurant – Jeffin had been here already once before, but for Jerin this was the first real visit to a restaurant, and thus quite exciting.

El camino hacia el monasterio era muy lindo otra vez, aunque esta vez habia mas visitantes. Tambien entramos al area del mismo monasterio, y yo otra vez entre en la capilla, pero los otros esperaron afuera, y admiramos las flores hermosas del jardin. Despues, de todos modos, tuvimos que apurarnos: Rapidamente volvimos al pueblo, y despues hacia abajo a la carretera. Habia un seno segun el cual tuvimos que esperar media hora hasta el proximo autobus, pero parece que era solamente para buses del KSRTC (la compania de estado de autobuses), ya que cinco minutos despues vino un autobus privado y pronto estuvimos en el camino hacia Petta, de donde tomamos otro bus a la casa del Obispo. Alli la encontramos a Jinu, y en el camino de vuelta la sugerimos invitarla a ella y a su familia al restaurante donde habiamos comido unos dias antes. Primero dijo que no, ya que los ninos tuvieron examenes en la escuela, pero despues estaba de acuerdo y los encontramos a los otros en el restaurante – Jeffin ya habia comido alli, pero para Jerin era la primera visita en un restaurante.

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Wieder im Dorf – Back in the village – De vuelta en el pueblo

März 29th, 2011

Am Vorabend unserer Abreise erfragten wir die Abfahrzeit des Busses nach Todupuzha, von wo wir leicht weiter nach Petta fahren konnten. Im Hotel wurde uns dann empfohlen, schon früher da zu sein: Der Bus würde von der Bushaltestelle zwar erst einmal hoch ins Stadtzentrum fahren und dann wieder zurück, aber so würden wir uns als erstes Plätze aussuchen können. Das stimmte dann doch nicht, der Bus kam von woanders nach Munnar und daher zuerst durchs Zentrum bevor er den Busbahnhof überhaupt erreichte, und hatte außerdem Verspätung, aber es gab doch noch genügend freie Plätze. Die Fahrt war eine normale, ruhige Busfahrt. Bei einem längeren Aufenthalt deckten wir uns mit Mangosaft und Ledus ein. In Todupuzha angekommen stand dann ein Bus nach Petta bereits bereit, und wir setzten uns zusammen auf die Hinterbank, zunächst noch mit viel Platz für unser Gepäck (irgendwann änderte sich das natürlich). Ein Junge, der auf der Bank vor uns saß, war sehr an uns interessiert und schenkte mir ein Bonbon, lehnte aber das daraufhin angebotene Ledu ab. Es war doch schön, langsam in „unsere“ Gegend zu kommen, und Konrad und Dido all die bekannten Blicke auf die Berge zeigen zu können. Wir passierten allerdings auch die Straße, auf der damals der Unfall mit dem Motorradfahrer geschehen war.

At the evening before our departure we asked for the departure time of the bus to Todupuzha, where we could catch another bus to Petta. In the hotel they then recommended to be there earlier: The bus would first go from the bus station up to the city centre and then return, so if we caught it before that, we would be able to choose our seats before anyone else got on. This was not the case, as the bus arrived to Munnar from elsewhere and thus passed through the center first and only then even reached the bus station, and it was also late, but when it got there, there were still enough free seats. The journey was normal, quiet. During a longer stop over we bought mango juice and ledus. As we arrived in Todupuzha, there was already a bus to Petta waiting, and we sat down on the last bench, at first there was lots of space there also for our luggage (though after a while, of course, that changed). A boy, who was sitting on the bench before us, was very interested in us, and he even gave me a piece of candy, but declined the ledu I offered him in return. It was nice to slowly get into “our” area, and show Konrad and Dido all the well known views onto the mountains. Of course though, we also passed the road on which the accident with the motorcyclist had happened a few months earlier.

En la tarde anterior habiamos preguntado a que hora salen los autobuses a Todupuzha, donde podimos tomar otro autobus a Petta. En el hotel nos recomendieron irnos a la estacion antes: El autobus primero va al centro de Munnar desde la estacion y despues vuelve, pero si entramos ya cuando empieza su viaje entonces podriamos elegir nuestros asientos, nos dijeron. Pero no era asi, el autobus llegaba a Munnar desde otro sitio y por eso paso primero por el centro antes de llegar a la estacion, y tambien llegaba tarde. Pero de todos modos habia suficientes asientos. El viaje era normal, tranquilo. Durante una parada mas larga compramos jugo de mango y ledus. Cuando llegamo a Todupuzha ya habia un bus para Petta a punto de salir, y nos sentamos en el ultimo banco, primero con mucho espacio para nuestras mochilas (aunque despues de rato eso ya se cambio). Un nino sentado en el banco frente a nuestro se intereso mucho para nosotros, y hasta me dio un dulce, pero no queria el ledu que le ofreci. Era lindo volver lentamente a “nuestra” area y mostrarles a Konrad y Dido todas las vistas conocidas de las montanas. Pero claro que tambien pasamos el parte de la calle donde habia occurido el accidente con la motocicleta hace unos meses.

 

In Petta stiegen wir schon vor der Brücke aus, statt bis zum Busbahnhof zu fahren: Jinu hatte uns nämlich gesagt, dass die Familie an diesem Tag auf einer Konferenz sei, und daher kein Abendessen da hätte. Holger wollte daraufhin unbedingt zu einem Restaurant, dass wir schon einmal mit einem Bekannten zusammen besucht hatten, und in dem es besonders gutes Chili Chicken gab. Der Weg zum Restaurant war mit den Rucksäcken doch etwas weiter als uns in Erinnerung, aber wir vier schwerbepackten Ausländer zogen im wenig touristischen Petta die Aufmerksamkeit auf uns, vorbeifahrende Motorradfahrer winkten uns fröhlich zu. Im Restaurant angekommen genossen wir die Klimaanlage, und schließlich auch das wieder sehr gute Essen. Da wir während der Wartezeit auf das Essen den nächsten Bus ins Dorf verpasst hatten, suchten wir uns draußen dann eine Autorikscha. Zu viert und mit großen Rucksäcken musste es natürlich eine mit breiter Rückbank sein, aber wir fanden bald eine, und waren auf dem Weg bergauf, in Richtung zu Hause.

In Petta we got off before the bridge, instead of going on to the bus station: Jinu had told us that the family was going to be at a conference the whole day, so she would not be preparing dinner. Holger decided he really wanted to go to a specific restaurant we had been at before, and where they had very good chili chicken. The way to the restaurant somehow was further than we remembered, now, that we were carrying heavy backpacks, but four foreigners with a lot of luggage get quite a bit of attention in a non-touristy town like Petta, passing motorcyclists happily waved and greeted us. Arrived in the restaurant, we enjoyed the air conditioning, and finally also quite good food. But due to the waiting time in the restaurant we had missed the next bus to our village, so now we had to find an auto rickshaw. We were four and had big backpacks, so it had to be one of the once with a bigger bench, but soon we got one, and were on the way uphill, home.

En Petta, bajamos del bus antes de cruzar el puente, en vez de ir hasta la estacion: Jinu nos habia dicho que la familia iba a estar en una conferencia ese dia, pues ella no iba a preparar la cena. Holger pues decidio de que queria ir a un restaurante donde ya habiamos estado antes, y donde habia un chili chicken muy bueno. El camino hacia el restaurante nos parecia mas lejos de lo que nos acordamos, ahora que estuvimos caminando con mochilas pesadas. Pero en una ciudad con tan poco turistas como lo es Petta, cuatro extranjeros con sus mochilas eran una atraccion. Varias veces gente pasando en motocicletas nos dijeron hola. En el restaurante disfrutamos del aire acondicionado, y por fin tambien de la comida que era muy rica. Mientras esperabamos la comida el autobus a nuestro pueblo ya se habia ido, por eso despues buscamos un auto riksha. Con cuatro personas y las mochilas necesitamos un riksha con mas especio, pero muy pronto ya la encontramos y pues fuimos hacia arriba en los cerros, hacia nuestra casa.

 

Nachdem wir den Englischlehrer begrüßt hatten, der vor der Kirche Volleyball spielte, und Konrad und Dido vorgestellt hatten, brachten wir erst einmal die Rucksäcke ins Pfarrhaus und machten uns einen Tee. Dann gingen wir zu dem Haus, in dem wir nun wohnen sollten, und dass jetzt eigentlich fertig sein sollte. Wir trafen dort viele Bauarbeiter an, die uns versicherten, dass das Haus spätestens in der nächsten Woche so weit sein würde – momentan gebe es aber noch keinen Strom und keine Toilette. Dafür zeigten sie uns zwischen den Bananenpflanzen in einiger Entfernung vom Haus zwei Kobras, die sich gerade paarten, bevor sie diese dann mit Steinen vertrieben. Es war interessant Kobras mal in freier Natur zu sehen. Zurück im Haus warteten wir dann auf Acchan und Jinu, die bei ihrer Rückkehr Konrad und Dido anboten, erst einmal eine Nacht im Haus zu verbringen: Dido und ich teilten uns Jeffins Bett, Konrad und Holger schliefen in unserem Bett. Sie boten den beiden an, auch den Rest ihres Besuchs im Haus zu bleiben, da wir der Familie aber nicht zu viele Umstände machen wollten, fragten wir lieber bei der Schule nach, ob sie nicht im Büro und im Computerraum schlafen könnten.

After saying hello to the English teacher, who was playing volley ball in front of the church, and introducing Konrad and Dido to him, we carried our back packs into Acchan’s house and then sat down and had a tea. After that we went to the house we were supposed to live in from now on, as it was said to be ready to move in now. We met a lot of construction workers who assured us that the house would be ready the latest by the following week – at the moment, however, there was still no electricity and no toilet. But they showed us two mating cobras between the banana plants some distance from the house, before they chased them away by throwing stones – it was quite interesting to see, I hadn’t seen cobras other than in the zoo, yet. We returned to Acchan’s house and waited for Acchan and Jinu. When they got home, they offered to Konrad and Dido to sleep the first night in their house: Dido and I shared Jeffin’s bed, while Konrad and Holger slept in our bed. They even offered for the two to stay in their house for the rest of their visit, but we didn’t want to make things complicated for the family, so we rather asked in the school whether they could stay in the office and the computer room.

Despues de decirle hola al maestro de ingles, quien estaba jugando voleybol frente a la iglesia, y a presentarle Konrad y Dido, llevamos nuestras mochilas a la casa de Acchan y nos sentamos alli y preparamos un te. Despues fuimos a la casa donde pensamos que ibamos a vivir ahora, ya que nos habian dicho que esta casa ahora por fin iba a estar lista. Pero encontramos muchos trabajadores que nos dijeron que la casa iba a estar lista la semana siguiente – en ese momento todavia no habia electricidad ni bano. Pero nos mostraron dos cobras que estaban procreando entre las plantas de platano cerca de la casa, antes de tirar piedras a ellos para que se fueran – era interesante ya que no habia visto cobras fuera del zoologico. Volvimos a la casa de Acchan y les esperamos a Acchan y Jinu. Cuando volvieron ofrecieron a Konrad y a Dido que se quedaran esta noche en su casa: Dido y yo compartimos la cama de Jeffin, mientras Konrad y Holger durmieron en nuestra cama. Tambien ofrecieron que los dos se quedaran en la casa los otros dias tambien, pero no queriamos causarles problemas, por eso preferimos preguntar en la escuela de si pudieran dormir uno en la oficina y otro en la sala de computadoras.

 

Am nächsten Morgen ging ich zur Schule, Holger blieb bei Konrad und Dido, doch gemeinsam besuchten sie uns in der Schule. Danach fuhren wir gemeinsam nach Pala, einer weiteren nahegelegenen Stadt, in der sich Holger eine neue Brille machen ließ (er teilte den Leuten im Laden mit, wie er die andere Brille verloren hatte, und sie waren so nett, ihm noch einmal denselben Discount zu geben). Da Konrad an diesem Abend für die Familie kochen wollte, begaben wir uns nun auf die Suche nach einem Gemüseladen und dann, unsere Rucksäcke schon schwer beladen mit Bohnen, Tomaten, Möhren und anderem Gemüse, suchten wir nach einem Laden für Hühnerfleisch. Vor einem Wohnhaus stand ein entsprechendes Schild, und so gingen wir in einen kleinen verwinkelten Hof. Nach kurzem Rufen erschien ein Mann aus dem Wohnhaus, und kurz darauf folgte auch seine Familie und brachte Stühle, auf denen wir während der Wartezeit sitzen konnten. Auch hier wurden die Hühner natürlich frisch geschlachtet, und wir konnten, so wir wollten, dabei zusehen.

The next morning, I went to school, Holger stayed with Konrad and Dido, but together they came to visit the school after a while. Then all of us went to Pala together, another nearby town, where Holger had new glasses made (he told the people in the shop how he had lost the first ones they had made, and they were quite nice and even gave him the same discount again that he had gotten on the old ones). As Konrad was planning to cook for the family that evening, we now searched for a vegetable shop and then, our back packs heavy with beans, tomatoes, carrots and other vegetables, looked for a place to by some chicken. In front of a normal family house we saw a sign indicating just that, and thus we went into the small, hidden courtyard. After calling out, a man left the house and shortly after all his family followed and brought chairs so we could sit while we waited. He slaughtered and prepared two chicken for us, and those of us who wanted could watch…

La manana siguiente yo fui a la escuela, mientras Holger se quedo con Konrad y Dido, pero despues vinieron juntos a la escuela. Mas tarde, nos fuimos a Pala, otra ciudad cercana, donde Holger compraba nuevas gafas (cuando dijo a la gente de la tienda como habia perdido las otras gafas, ellos eran muy amables y le dieron el mismo descuento como antes). Konrad queria cocinar para la familia esta tarde, por eso ahora buscamos una tienda de verduras y despues, con mochilas llenas de frijoles, tomates, zanahorias y otras cosas mas, buscamos donde comprar pollo. Frente a una casa habia un seno con una gallina, pues entramos al patio pequeno. Despues de llamar aparecio un hombre de la casa y poco despues tambien el resto de su familia que traeron sillas en los que podiamos sentarnos mientras esperamos. Mato los pollos para nosotros y los que querian de nuestro grupo podian mirar…

 

Zurück im Dorf halfen uns die Lehrer und die Familie erst einmal, ein paar Matratzen und Bastmatten für Konrad und Dido zur Schule zu bringen: Dido sollte im Büro schlafen, Konrad im Computerraum. Dann begann Konrad, seine Gemüse-Hühner-Suppe vorzubereiten. Zum Gemüseputzen und Schnippeln wurden wir alle eingespannt. Die Suppe wurde sehr lecker, und schien auch Jinu, Acchan und den Kindern gut zu schmecken. Jinu beschloss, von nun an häufiger Suppe zu kochen…

Back in the village, the teachers and the family helped us to bring some mattresses and mats for Konrad and Dido to the school: Dido slept in the office, Konrad in the computer room. Then Konrad started to prepare his vegetable-chicken-soup. We all had to help cleaning and cutting vegetables. The soup turned out very tasty, and Jinu, Acchan and the kids seemed to like it, too. Jinu even decided to make soups herself every now and then, from now on…

De vuelta en el pueblo, los maestros y la familia nos ayudaron a llevar unos colchones y tatamis a la escuela para Konrad y Dido: Dido dormia en la oficina, Konrad en la sala de computadoras. Despues, Konrad empezo a preparar su sopa de verduras y pollo. Tuvimos que ayudar todos a limpiar y cortar las verduras. La sopa era rica, y les gusto tambien a Jinu, Acchan y los ninos. Jinu dijo que ahora iba a cocinar sopas tambien a veces…

März 28th, 2011

 shooting

Den nächsten Morgen ließen wir ruhig angehen: Erst einmal frühstückten wir und kauften dann Tee, bevor wir uns erkundigten, von wo man mit dem Bus in Richtung Top Station, Echo Point usw. fahren kann. Wir hatten nur eine vage Vorstellung der Gegend, oder wohin wir genau wollten, da ich die Karte, die wir vom Hotel erhalten hatten, nicht mehr finden konnte. An der Bushaltestelle teilte uns aber ein Autorikscha-Fahrer mit, dass der Bus erst viel später führe als erwartet, und dass er uns zu Top Station fahren könne. Wir lehnten jedoch ab – wir wollten Bus fahren. Der Bus ließ aber tatsächlich eine ganze Weile auf sich warten. Endlich im Bus, konnten wir uns dann aber eine Karte einer anderen Touristin borgen, und entschieden uns für Echo Point – wir dachten, dort könnten wir entweder um den See wandern, oder, wenn es uns nicht gefiel, immer noch eine Autorikscha weiter bis Top Station nehmen.

We started the next morning calmly: First we went for breakfast, then bought some tea, before we started finding out from where the busses towards Top Station, Echo Point etc. were leaving. We had only a vague idea of the area, or which part exactly we wanted to visit, as the map I had received in the hotel, had mysteriously disappeared. At the bus stop an auto rickshaw driver told us that the bus would only be leaving much later than expected by us, and that he instead could drive us to Top Station. We declined, however – we wanted to take the bus. But we had to indeed wait quite a while for the bus. When we were finally sitting in it we could borrow the map of another tourist and after looking at it decided to go see Echo Point – we hoped that it might be possible to either hike around the lake, or, if we ended up not liking it, take an auto rickshaw further up to Top Station.

Empezamos la proxima manana con calma: Desayunamos, despues compramos te, antes de buscar de donde salgan los autobuses hacia Top Station, Echo Point etc. No sabiamos mucho sobre la zona, pues no sabiamos bien donde exactamente queriamos ir, ya que habia perdido el mapa que me habian dado en el hotel. En la parada de autobuses un conductor de auto riksha me dijo de que el autobus iba a irse mucho mas tarde de lo que habiamos creido, y que el nos podria llevar a Top Station. Pero dijimos que no – queriamos irnos con autobus. Pero tuvimos que esperar bastante hasta que llegaba el autobus. Cuando por fin estuvimos dentro del bus, podiamos mirar el mapa de otra turista, y decidimos irnos a Echo Point – pensamos que quiza podriamos caminar alrededor del lago, o si eso no nos gustara, tomar un auto riksha desde alli hasta Top Station.

plastic

Echo Point war leider das ganze Gegenteil dessen, was wir erhofft hatten. An der Bushaltestelle reihte sich Kiosk an Kiosk, überall waren Menschen. Wir tranken erst einmal frische Kokosmilch an einem Stand, dann wollten wir an den See. Doch der zwischen den Kiosken zugängliche Uferbereich war voller fröhlich-lauter Reisegruppen, die sich zu Fotos zusammenstellten, sich gegenseitig laut zuriefen, oder an einem Stand nach Luftballons schossen. Dazwischen gab es einen großen Haufen des hier angesammelten Plastikmülls. Wir gingen zurück auf die Straße, und beschlossen, ein Stück an ihr entlang zu laufen: Vielleicht kam man ja irgendwo anders noch einmal an den See, und konnte dann ein wenig in Ruhe am Ufer entlanglaufen.

Echo Point unfortunately was exactly the opposite of what we had hoped for. At the bus station, there was shop after shop, there were people everywhere. First we had some tender coconut at a small stall, and then we wanted to go to the lake. But the area of the lakes shore that was near the kiosks was full of happy loud travel groups who stood together for photos, shouting to each other, or shooting at balloons at a stall. In between, there was a big pile of the plastics that had been accumulated here. We went back to the street and decided to walk along it for a while: Maybe we would find another place to get to the lake and then maybe walk along the shore for a while in a more quiet atmosphere.

Echo Point desafortunadamente era lo contrario de lo que habiamos esperado. Cerca de la parada de autobuses habia muchos quioscos, y muchisima gente. Primero tomamos agua de coco, despues queriamos ir al lago. Pero en la parte del lago cerca de los quioscos habia muchos grupos de turistas ruidosos, que hacian fotos de grupo, gritaban, y intentaron a disparar a globos con un fusil en un quiosco. Entre todo eso habia un monton de basura de plastico. Volvimos a la calle y decidimos caminar un rato por la calle: Esperamos poder acercarnos al lago en otro sitio y alli quiza caminar al lado del lago por un rato en paz.

 

lake

Leider waren alle Stellen, an denen man ans Wasser gehen konnte, schon von Reisegruppen besetzt, und so etwas wie Wanderwege gab es nicht. Schließlich fanden wir doch ein halbwegs ruhiges Eckchen, eine kleine Wiese, die zwar von zurückgelassenen Plastiktellern überstreut war, aber doch eine idyllische Aussicht über den See bot (wenn man die umgebenden Geräusche nicht hörte – da der Echo Point für sein Echo berühmt ist, brüllen Touristen gerne über den See, obwohl das Echo meiner Meinung nach kein besonders herausragendes war). Leider hielt an unserer Wiese bald darauf ein Reisebus mit einer großen Gruppe aus Cochin, die wie so viele andere am See stehend und hockend ihr Mittagessen einnehmen wollten. Sie waren sehr freundlich, boten uns auch Essen an, aber uns war eigentlich mehr nach ein wenig Ruhe gewesen. Die Präferenzen, was Ausflüge betrifft, gehen bei verschiedenen Leuten doch manchmal auseinander, und die meisten Touristen hier schienen geselliges Beisammensein möglichst mit lauter Musik vorzuziehen, während wir gerne still Natur genießen wollten. Wir unterhielten uns ein Weilchen und aßen von dem angebotenen Chicken Fry, gingen aber bald weiter, zurück zum Hauptattraktionsort, in der Hoffnung vielleicht doch noch weiter zur Top Station fahren zu können: Von dort sollte man immerhin ein paar kleine Wanderungen machen können.

Unfortunately, all places where we could have gone to the shore were already occupied by tourist groups, and there weren’t any hiking trails around. Finally we found a somewhat quiet corner, a little meadow, which was decorated by many left-behind plastic plates, but which offered an idyllic view over the lake (if you ignored the sounds in the surroundings – as Echo Point is known for its echo, tourists enjoy shouting over the lake, though my impression of the echo was that it wasn’t particularly strong). Unfortunately, shortly after a bit travel bus arrived at our meadow, bringing a big group from Cochin who wanted to have lunch at the lake, standing or squatting on the meadow. They were very friendly, even offered us some of their food, but just that day we had felt more like not talking. Well, the ways outings are organized are of course very different for different people, many of the tourists here enjoy a lot of company, and loud music, while the four of us tend to prefer enjoying nature silently. Still, we ate some of the offered chicken fry, which was quite tasty, and talked to them for a while, but soon decided to go on, back to the main area of Echo Point, hoping we might catch an auto rickshaw to Top Station from there: We had heard that there you could do some shorter hikes.

Desafortunadamente, todos los lugares al lado del rio donde podriamos ir, estaban ocupados por grupos de turistas, y no habia caminos. Por fin encontramos un sitio algo mas tranquilo, una pradera pequena, decorada con muchos platos de plastico, pero con una vista bonita del lago (si ignorabas los sonidos – como el Echo Point esta conocido por su eco, les gusta a los turistas gritar hacia el lago, aunque yo diria que el eco alli no fue nada especial). Desafortunadamente, poco despues llego un autobus grande con un grupo grande de turistas de Cochin que querian almorzar al lado del lago, parado de pie o sentado en la pradera. Eran muy simpaticos, y hasta nos ofrecieron de su comida, pero en ese dia no tuvimos ganas de conversar. Bueno, diferentes personas tienen preferiencias diferentes de como organizar sus paseos, y mucha gente aqui parece preferir estar en un grupo grande, con musica y todo, mientras nosotros cuarto preferimos disfrutar de la naturaleza sin tanto ruido. Pero comimos del pollo que nos ofrecieron, era rico, y hablamos con ellos para un rato, pero pronto decidimos irnos, para volver al area principal. Esperabamos que alli podriamos tomar un auto ricksha para Top Station: Alguien nos habia dicho de que alli era posible hacer algunas caminatas pequenas.

 picknick

Doch wie sich herausstellte, gab es in dieser Gegend gar keine Autorikschas, außer denen, die mit Touristen hergekommen waren und nun auf diese warteten um sie später wieder zurückzufahren. Wir erkundigten uns auch nach den Buszeiten, doch es schien tatsächlich nur sehr wenige Busse am Tag zu geben. Wenn wir erst auf den nächsten Bus nach Top Station warteten, würde uns dort oben vorm letzten Bus zurück nach Munnar kaum noch Zeit bleiben. Wir beschlossen also, mit dem nächsten Bus schon zurück zu fahren, und lieber noch ein wenig einzukaufen. An einem Kiosk sah ich eine Karte der Umgebung und fragte, ob ich diese kaufen konnte. Die Karte, die ich dann erhielt, war jedoch eine andere, mit der ich weitaus weniger anfangen konnte – ich gab sie also zurück. Auf den Bus mussten wir noch eine Weile warten, als er dann ankam, war er schon sehr voll und wurde während der Fahrt immer voller. Wir standen eng zusammengequetscht im Gang und fielen in den vielen Kurven den auf den Sitzen sitzenden häufiger fast auf den Schoss. Holger und ich kannten solche Busfahrten natürlich schon, aber in Zukunft wird wohl auch Konrad eine volle S-Bahn kaum noch schrecken. Der Ausflug nach Echo Point war also nicht so ganz das gewesen, was wir erhofft hatten – ein andermal würde ich dafür wohl doch lieber eine Autorikscha mieten, oder sogar stattdessen noch einmal eine Wanderung wie die am Vortag machen… Aber es war doch im Nachhinein auch ein kulturell interessantes Erlebnis gewesen.

As it turned out, however, there were no auto-rickshaws in that area, except for those that had brought up tourists and were now waiting for those customers to bring them back down later on. We asked about the bus times, but there seemed to be only a few busses per day. If we waited for the next bus to Top Station, we would have very little time up there before we had to catch the last bus back to Munnar. Thus we decided to rather catch a bus back now already and rather go shopping for a bit. At a kiosk I saw a map of the area and asked if I could buy it. The map they gave me, however, was a different one that was much less detailed – I had to return it. We had to wait quite a while for our bus, and when it arrived it was quite crowded already, and got more crowded during the journey. We stood in the aisle, crushed in by many people, and in the many curves of the road we more than once almost toppled over the people sitting around us. Holger and I already knew this type of bus journey, of course, but in the future I suppose Konrad won’t be shocked by full S-Bahn-trains anymore either.

Pero despues nos damos cuenta de que no habia auto rikshas en el area, con excepcion de los que habian llevado a turistas hasta aqui y ahora estaban esperando para esa misma gente, para llevarles de vuelta a la ciudad. Preguntamos cuando iba el bus pero habia solamente unos pocos buses por dia. Si ibamos a esperar para el proximo autobus para Top Station, ibamos a llegar tan tarde alli que nos iba a quedar poco tiempo antes de tener que volver a Munnar. Pues decidimos irnos a Munnar ya con el proximo autobus, y ir de compras alli para un rato. En un quiosco vi un mapa del area y preguntaba si lo podia comprar. Pero me dieron otro mapa, sin tantos detalles, pues lo volvi. Tuvimos que esperar buen rato para nuestro autobus, y cuando llego ya estaba muy lleno, y durante el viaje entro mas gente. Estabamos parados en el medio, entre mucha gente, y en las muchas curvas casi caimos encima de la gente que estaba sentada. Holger y yo ya conocimos ese tipo de viaje en autobus, pero supongo que para Konrad ahora un S-Bahn lleno ya no va a ser tanto susto.

sunset