Kozhikode and Kalpetta

 

Am Tag nach Weihnachten begannen für Holger und mich die eigentlichen Weihnachtsferien: Wir nahmen früh morgens einen Bus nach Petta, und von dort ging es weiter mit dem Bus nach Kozhikode (Calicut). Allerdings hatte der Bus seinen Ursprung schon vor Petta und entsprechend waren alle Sitze besetzt: Und voll wie es war, gab es erst einmal wenig Aussicht auf einen Sitzplatz. Der Ticketverkäufer, der uns schon von unserer Fahrt nach Trivandrum kannte, organisierte mir dann aber doch nach vielleicht einer halben Stunde einen Sitz, Holger dagegen musste etwa drei Stunden stehen. Es war tatsächlich so voll, dass er meist ganz eingequetscht stand… Unser Rucksack war irgendwo weiter vorne im Bus verstaut, wir konnten ihn nicht sehen. Endlich jedoch ergab sich eine Sitzmöglichkeit für Holger, und kurz darauf konnten wir sogar nebeneinander sitzen. Und dann, in Thrissur, lehrte der Bus sich für eine Weile sogar so sehr, dass wir auf den vordersten Doppelsitz umziehen konnten, nun unseren Rucksack wieder gut im Blick. Es blieb natürlich nicht so leer, kurze Zeit darauf stiegen gefühlte fünfhundert Collegestudentinnen ein; und auch wenn wir jetzt Sitze hatten, wurde es dennoch wieder recht eng im Bus.

The day after Christmas for Holger and me our Christmas vacation started: On the early morning of Boxing Day, we took a bus to Petta, and from there another bus to Kozhikode (Calicut). This bus, however, had already started before Petta, and thus all the seats were occupied: In fact, it was so full we had little chance for a seat any time soon. The conductor, who already knew us from our journey to Trivandrum, however, managed to organize a seat for me after about half an hour; Holger on the other hand had to stand for three hours. In fact, the bus was so full he mostly stood crammed in between other people… Our backpack was somewhere further in the front of the bus, we couldn’t see it anymore. Finally, there was a seat Holger could take, and a short time later we even managed to get new seats, together. And finally, in Thrissur, a lot of people left the bus so we could switch to a double seat in the front, where we could also watch out for our backpack again. Of course it didn’t stay empty for long, and at some point about five hundred (at least it felt like that) female college students got onto the bus; though we now had seats it did get quite crowded again.

El dia despues de navidad Holger y yo empezamos nuestras vacaciones: Temprano por la manana tomamos el autobus hacia Petta, y desde alli otro autobus para Kozhikode (Calicut). Este bus, de todos modos, habia salido desde otro sitio ya, y por eso todos los asientos ya estaban ocupados: De hecho, estaba tan lleno que no habia ni la posibilidad de encontrar asiento cuando saldria alguien. Pero el conductor, que nos conocia de nuestro viaje hacia Travandrum, organiso un asiento para mi despues de media hora, Holger, de todos modos, tenia que quedarse parado para tres horas. De hecho, estaba tan lleno que el estaba entre otra gente casi sin poder moverse… Nuestra mochila estaba mas hacia la fente del autobus, no lo podiamos ver. Por fin habia un asiento para Holger, y poco mas tarde el podia cambiarse al sitio a mi lado. En Thrissur, salia tanta gente del autobus que podiamos cambiarnos al asiento en frente, desde alli podiamos ver nuestra mochila. Claro que no permanecia tan vacio para mucho tiempo, poco despues entraron lo que parecio como quinientos estudiantes de college; aunque tuvimos asientos ahora, no habia mucho espacio en el autobus.

 

Nachdem wir unser Hotel erreichten, ruhten wir uns zunächst ein wenig aus, begaben uns dann aber auf die Suche nach den Notwendigkeiten des Lebens: Einem Restaurant zum Abendessen, und Toilettenpapier. Letzteres fanden wir an diesem Abend nicht, nur Papierservietten, aber wir aßen in einem durch Klimaanlage angenehm gekühlten Restaurant Shawarma und zum Nachtisch Eiskrem. Die Gegend um den Busbahnhof in Kozhikode ist sehr geschäftig, und dort die Straßen zu überqueren ein Kunststück für sich – als wir nach dem Abendessen ein Internetcafe suchten, musste Holger beim Über-die-Straße-gehen doch sehr plötzlich wieder zurückspringen, obwohl die Ampel für ihn grün anzeigte. Das Internetcafe, zu dem wir gehen wollten, war aber geschlossen, und nachdem wir noch ein wenig gesucht hatten, beschlossen wir, lieber zurück ins Hotel zu gehen – immerhin würde uns auch eine frühe Nacht gut tun…

After reaching our hotel, we first rested a bit, but then went out on search of some of the necessities of life: A restaurant where to have dinner, and toilet paper. The latter we did not find that evening, just paper tissues, but we ate in a restaurant that was nicely cool due to air condition; we had shawarma, and ice cream for dessert. The area around the bus station in Kozhikode is quite busy, and it is not always easy to cross the streets in that area – after dinner, when we were looking for an internet café, Holger had to suddenly jump back as he was crossing the street, even though we had a green traffic light. The internet café that we had planned to go to, however, was closed, and after looking for another one for a little while, we decided to rather return to the hotel – after all, an early night would do us good…

Despues de llegar a nuestro hotel, descansamos un rato, pero despues nos fuimos para buscar unas cosas necesarias: Un restaurante para cenar, y papel higienico. Este ultimo no pudimos encontrar en esa tarde, solamente encontramos servietas; pero comimos en un restaurante que estaba muy comodo porque tenia aire acondicionado; comimos shawarma y como postre helado. En la zona de la estacion de autobuses en Kozhikode hay muchisima gente, y es algo dificil cruzar la calle alli – cuando buscamos una cabina dei nternet, despues de la cena, Holger tenia que saltar hacia atras muy rapido cuando cruzo una calle, aunque el semaforo era verde para nosotros. La cabina de internet donde habiamos querido ir, estaba cerada, y despues de buscar otra para un rato decidimos volver al hotel – de todos modos seria bien para nosotros irnos temprano a dormir…

 

Am nächsten Tag wollten wir uns ein wenig in Kozhikode umschauen und wanderten also, bereits mit unseren Rucksäcken bepackt, zu einem im Reiseführer angepriesenen Park mit großem Platz und Becken. Leider stellte sich heraus, dass der Park gerade in Ordnung gebracht wird und daher gesperrt war. In seiner Nähe befindet sich noch eine architektonisch interessante CSI-Kirche, die wir uns kurz ansahen; dann gingen wir weiter zum KSRTC Busbahnhof. Dieser war jedoch geschlossen, alle Busse fuhren nur noch vom neuen Busbahnhof, an dem wir am Vortag angekommen waren. Dort dauerte es aber noch eine Weile, ehe wir uns auf dem großen Bahnhof orientierten und einen Bus nach Kalpetta, im Wayanad-Distrikt, fanden.

The next day, we first wanted to look around a bit in Kozhikode, and thus we walked, already wearing our heavy backpacks, to a park with a bit square and pond which my travel guide had recommended. Unfortunately, as it turned out, the park was getting prepared in some way or other just then and was thus closed off. Nearby, there is an old, interesting CSI-church, at which we had a short look; then we walked on to the KSRTC bus stand. That, however, was also closed, all busses are now going from the new bus stand, at which we had arrived the previous day. When we arrived there, we still needed a while to find our way around the big station and find a bus to Kalpetta in the Wayanad district.

El proximo dia, primero queriamos mirar un poco a Kozhikode, pues caminamos con nuestras mochilas pesadas hacia un parque con una plaza y un pozo, al cual lo habian recomendado en mi guia de viajes. Desafortunadamente estaban preparando o reconstruyendo al parque, por eso estaba cerrado. Muy cerca hay una vieja iglesia con arquitectura interesante, a la cual hechamos una mirada; despues caminamos hacia la parada de autobuses del KSRTC. Esa, de todos modos, tambien estaba cerrada, todos los autobuses ahora van de la estacion nueva a la cual habiamos llegado el dia anterior. Cuando llegamos alli, necesitamos un rato para orientarnos en esa gran estacion, y para encontrar el autobus para Kalpetta en el distrito de Wayanad.

 

In Kalpetta hatten wir zunächst zwei Nächte im zentral gelegenen PPS Tourist Home gebucht – danach mussten wir umziehen, da das Hotel ausgebucht war. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, begaben wir uns auf die Suche nach dem DTCP-Büro, wo wir laut Reiseführer Informationen zu Wanderungen und dem Besuch der Nationalparks erhalten konnten. Das Büro war weiter als erwartet vom Zentrum Kalpettas entfernt, unterwegs konnten wir aber einen Blick auf die schönen Berge der Umgebung werfen – ich hoffte, es würde dort ein paar Wanderwege zur selbständigen Erkundung geben. Leider wurde ich im Büro, was das betrifft, enttäuscht – es gebe keine Wanderwege außer ein paar geführten Wanderungen, und insofern auch keine Wanderkarten. Außerdem war der Teil des Nationalparks, in dem Wanderungen (natürlich geführte, da es sich um einen Nationalpark handelt) möglich sind, zurzeit gesperrt; im anderen Teil sind nur Jeep-Safaris möglich, zu denen man möglichst früh aufbrechen sollte, wenn man Tiere sehen will. Eine Wanderung gab es aber doch: Auf den Chembra Peak – diese kostet 1000 Rupien für bis zu 10 Personen; im Büro wurde uns gesagt, man könne dort bestimmt leicht Gruppen finden, denen man sich anschließen kann. Am nächsten Tag planten wir die Jeep-Safari im Nationalpark. Da wir dafür früh aufstehen mussten, suchten wir uns nun nur noch ein Restaurant und danach ein Internetcafe, dann kehrten wir recht früh ins Hotel zurück. Es gab im Zimmer jedoch einen Fernseher; etwas, an das wir kaum noch gewöhnt sind. Insofern wurde der Abend dann doch länger als geplant…

In Kalpetta we had booked the first two nights in the centrally located PPS Tourist Home – after that we had to move, as the hotel was booked out. After moving into our room, we started looking for the DTCP-Office, where according to my tourist guide, we could get information about hiking in the area and visiting the national parks. The office was further away from Kalpetta’s center than we had expected, on the way we could however get a few nice views of the beautiful mountains of the area – I hoped that there might be some hiking trails there to explore them independently. Unfortunately, in that respect the office had to disappoint me – they said there were no hiking routes except for a few guided hikes, and thus there were also no hiking maps. Also, the part of the national park in which hikes are possible (of course guided hikes, since it is a national park) was currently closed; in the other part of the national park only Jeep-Safaris are possible. For these safaris one should get there quite early, if one wants to have a chance to see animals. One hike, however, was still possible: To Chembra Peak – this hike would cost 1000 rupees for up to ten people. We were told in the office that it would not be a problem finding a group right there, that we could join. For the next day we decided to go to the national park for the jeep safari. As we had to get up early for that, we just looked for a restaurant and then an internet café, and then returned early to our hotel. However, since there was a TV in the room, and we are barely used to having a TV around anymore, the evening ended up lasting longer than planned…

En Kalpetta habiamos reservado para las primeras dos noches en el PPS Tourist Home, un hotel bastante central – despues de eso tuvimos que mudarnos, ya que todo el hotel estaba reservado ya. Despues de ir a nuestro cuarto, salimos para buscar para la oficina del DTCP, donde, segun mi guia de viajes, nos podrian dar informaciones sobre caminatas en esta zona y sobre visitas en los parques nacionales. La oficina estaba mas lejos desde el centro de Kalpetta de lo que nos habiamos imaginado, pero en el camino tuvimos buenas vistas de las montanas maravillosas de la zona – estaba esperando que alli habria caminos para explorarlos independientes. Desafortunadamente nos dijeron en la oficina que eso no era posible – no hay caminos con excepcion de unas caminatas guiadas, y por eso tampoco hay mapas para hacer caminatas. Tambien, en la parte del parque nacional donde caminatas son posibles (guiadas, claro, ya que es un parque nacional) estaba cerrado en ese momento; en la otra parte solamente eran posibles tures con Jeep. Nos dijeron que hay que empezar esos tures bastante temprano si quieres ver animales. Una caminata, de todos modos, seguia posible: Al Chembra Peak – esa caminata cuesta 1000 rupees para un grupo de hasta 10 personas. Nos dijeron que sera facil encontrar un grupo alli junto al cual podriamos ir. Decidimos ir al parque nacional para el Jeep Safari el proximo dia. Tuvimos que levantarnos temprano para esto, pues solamente nos fuimos para buscar un restauran y una cabina de internet, despues volvimos al hotel. De todos modos, tuvimos television en el hotel, y ya casi no estamos acostumbrados con eso, asi que la noche por fin era mas larga de lo planeado…

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