Der Pookot-See und ein Aussichtspunkt – Lake Pookot and a Viewpoint – El lago Pookot y un mirador

 

Am nächsten Morgen wollten wir ein wenig ausschlafen – leider machte uns sowohl der Fischmarkt, der wieder schon im Dunkeln begann, als auch eine Familie mit kleinen Kindern in unserem Hotel, einen Strich durch die Rechnung. Wir ließen den Morgen jedoch ruhig angehen, sahen ein wenig fern, bevor wir packten und uns auf den Weg in unser zweites Hotel machten. Dieses zweite Hotel war eigentlich ein Ayurveda-Zentrum, in dem ein paar Zimmer vermietet werden: Und diese Zimmer waren wirklich gut, zwar kleiner als im ersten Hotel, aber dafür deutlich sauberer und ruhiger. Da das Zentrum an einer Seitenstraße liegt, war auch kein Fischmarkt am Morgen zu erwarten. Nur ein Überraschungsgast weckte Holger am zweiten Morgen: Ein Affe drückte das Mosquito-Netz beiseite und wollte gerade den Vorhang aufziehen und ins Zimmer schlüpfen, als er Holger (ich schlief noch) entdeckte und floh…

The next morning we wanted to sleep in – unfortunately the fish market, which again started when it was still dark, and a family with small children in our hotel, both crossed this plan. Still, we had a slow start in the morning, watched some TV before we packed and moved to our second hotel. This second hotel is in fact an ayurvedic centre, in which they rent out a few rooms: And those rooms were very good value, though smaller than in our first hotel, they were also a lot cleaner and quieter. And as the centre is at a side street, there was no chance of a fish marked in the early morning. Only one surprise visitor awoke Holger the second morning: A monkey pushed the mosquito net on the window to the side and was just about to open the curtain and jump into the room, when it saw Holger (I was still asleep) and fled…

La proxima manana queriamos dormer hasta tarde – pero desafortunadamente el mercado de pescados, cual otra vez comenzo cuando todavia estaba oscuro, y una familia con ninos pequenos en nuestro hotel, hizieron imposible ese plan. De todos modos, empezamos el dia con calma, miramos television antes de empaquear nuestras cosas y mudarnos al otro hotel. Este otro hotel de hecho era un centro de medicina ayurvedica, donde tambien alquilan unos cuartos: Y esos cuartos estan muy buenos, aunque mas pequenos que en el primer hotel tambien son muy limpios y con mucho menos ruido. El centro ayurvedico esta en una calle pequena, asi que no era peligro de otro mercado en la madrugada. Solamente habia un visitante que le desperto a Holger en la segunda manana: Un mono intento a abrir la ventana y entrar al cuarto, pero cuando le vio a Holger (yo todavia estaba durmiendo) huyo…

 

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, gingen wir wieder zur Bushaltestelle und fuhren diesmal Richtung Westen um den Pookot-See anzusehen, der laut meinem Reiseführer besonders schön sein sollte. Der Bus war voll und wir mussten stehen, die Fahrt war aber nicht allzu lang, und da viele Menschen auf dem Weg zum See waren, erkannten wir auch die richtige Haltestelle ohne Probleme. Von der Haltestelle aus mussten wir noch vielleicht einen Kilometer laufen, unterwegs hielten wir an um etwas Eiskrem zu kaufen. Um den See herum befindet sich ein Freizeitbereich, daher muss man Eintritt bezahlen, glücklicherweise nicht allzu viel. Große Schilder wiesen darauf hin, kein Plastik mit in den Bereich zu nehmen, für unsere Wasserflasche mussten wir Pfand zahlen, damit wir sie auf jeden Fall wieder herausbringen. Ein sehr nachvollziehbare Maßnahme…

After settling into our room, we went on to the bus stop and at first went towards the west to have a look at Lake Pookot, which according to my guide book was supposed tob e very beautiful. The bus was quite crowded and we had to stand, but the journey was not that long, and as there were a lot of people on their way to the lake, it was not difficult to recognize the right bus stop. From the bus stop to the lake we still had to walk another kilometer, and on the way we stopped to buy ice cream. Around the lake there is a leisure park, so we had to pay an entrance fee, but it wasn’t very expensive. Big signs announced that it wasn’t allowed to take any plastics into the area, for our water bottle we had to pay a deposit to ensure that we would bring it back outside. A very commendable measure…

Despues de mudarnos a nuestro nuevo cuarto fuimos otra vez a la parada de autobuses y esta vez tomamos el autobus hacia el oeste para ver el lago Pookot, cual segun mi guia debia ser muy lindo. El autobus era lleno y tuvimos que quedarnos parados, pero el viaje no era muy largo. Mucha gente estaba viajando hacia el lago, asi que encontramos la parada cierta sin problemas. Desde esa parada tuvimos que caminar otro kilometro, en el camino paramos para comprar helado. Alrededor del lago hay un area de recreacion, por eso tuvimos que pagar entrada, pero no era mucho. Grandes senos nos dijeron de que no debiamos llevar plastico al parque, para nuestra botella de agua tuvimos que dar algo de dinero que nos volvieron cuando saliamos del area. Una accion con la cual estoy de acuerdo…

 

Vom See war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht: Er war ganz nett aber lange nicht so pittoresk wie es im Reiseführer geklungen hatte. Außerdem war es ziemlich voll. Wie überall, wo Wasser ist, wurden hier Boote verliehen – das scheint eine beliebte Freizeitbeschäftigung zu sein, der See war voller Boote. Wir wollten uns aber lieber zu Fuß umsehen. Zunächst besichtigten wir einige Becken mit Fischen sowie ein Gebäude mit Aquarien, dann begannen wir um den See zu wandern – streckenweise wurde es hier ruhig, wir begegneten aber immer wieder Gruppen, meist mehrere junge Männer, die unbedingt wollten, dass ich sie fotografiere. Von der anderen Seite hatte der See auch einige recht hübsche Ecken mit Wasserrosen und Blick auf die umgebenden Hügel. Leider scheinen die strengen Regeln was das Plastik betrifft nicht viel zu helfen: Der Weg und das Ufer des Sees waren relativ voll mit Müll. Teilweise muss dieser von Gästen hereingebracht worden sein, teilweise kam er von draußen: Am Ende unseres Rundgangs führte der Weg relativ dicht an einer Straße entlang, von ihr getrennt durch eine Böschung und einen Zaun: Und dort oben lief ein junger Mann entlang und warf plötzlich eine leere Plastikflasche einfach zur Seite weg, ohne auch nur zu schauen, wo sie landete: Direkt am Ufer des Sees.

I must admit, I was a bit disappointed by the lake: It was nice, but by far not as picturesque as the guide book had made me believe. Also, it was quite crowded there. As everywhere with enough water, there was a boat rental – boating seems to be a very popular past time; the lake was full of boats. We, however, preferred to walk around it. At first we visited a place with a few fish tanks and a small building with aquariums, and then we started our walk around the lake – partly it was quiet, but every now and then we met big groups mainly of young men who urgently wanted me to take their photo. On the other side of the lake there were some really pretty corners after all, with water lilies and view onto the surrounding hills. Unfortunately the strict rules regarding plastic didn’t seem to have the desired effect: The path and the shore of the lake were full of garbage. Partly it must have been left there by visitors to the lake, partly it came from outside: Towards the end of our walk the path was going quite close to a road, separated by a fence, and the road was a lot higher up, and a young man who was walking up there suddenly through an empty plastic bottle to the side, without giving even a look as to where it landed: Right at the shore of the lake.

Tengo que admitir que estuve algo decepcionada del lago: Era okay, pero no tan bonito como habian dicho en mi guia de viajes. Tambien habia muchisimo gente alli. Como en todos sitios con suficiente agua, habia un servicio para alquilar barcos – eso parece ser muy popular aqui; el lago era lleno con barcos. Nosotros, de todos modos, preferimos caminar alrededor del lago. Primero visitamos un sitio con unos tanques con peces, y un edificio con aquarios, despues empezamos caminar alrededor del lago – en parte era muy quieto, pero a veces encontramos grupos grandes, normalmente de jovenes, que todos querian que les haga una foto. En el otro extremo del lago habia unas partes bastante bonitas, con azucenas de agua, y vistas de los cerros. Desafortunadamente las reglas strictas de no llevar plastico al lago no parecian ayudar: El camino y el lago eran lleno de basura. En parte debe haber sido dejado alli de gente que visitaba el lago, otra parte viene de fuera: Hacia el fin de nuestra caminata el camino paso muy cerca de una calle, la calle era arriba und repecho y tambien habia una cerca. En la calle caminaba un joven y tiro una botella de plastico a la cerca, sin ni mirar donde queda su botella: Justamente al lado del lago…

 

Nach dem Besuch des Sees wollten wir noch einen Aussichtspunkt sehen, der genau an der Grenze des Distrikts sein sollte. Ich glaubte mich an diesen Ort zu erinnern: Vom Bus, bei der Fahrt von Kozhikode nach Kalpetta, gab es in dieser Gegend tatsächlich eine schöne Aussicht. Zuerst gingen wir etwas essen, und fragten dann im Restaurant, wie weit es bis zu dem in der Wayanad-Broschüre als Aussichtspunkt genannten Ort sei. Uns wurde gesagt, dass es nicht weit sei, nur zwei Kilometer. Also liefen wir. Allerdings sind Entfernungsangaben immer etwas vage, und als es nach etwa drei Kilometern begann, in Strömen zu regnen, hielten wir erst einmal an einem Hotel (die örtliche Bezeichnung für Restaurant) um einen Tee zu trinken. Im Restaurant wurde uns gesagt, dass es noch zwei oder drei Kilometer seien bis zum Aussichtspunkt, also gingen wir weiter, und schließlich erreichten wir ihn tatsächlich. Es war nun wieder trocken, allerdings recht neblig und daher war die Aussicht nur bedingt gut, aber man bekommt doch einen guten Eindruck von der Höhe, in der sich der Wayanad-Distrikt befindet. Entlang einer Straßenstrecke, die von den Bergen hinabblickt, waren viele Autos geparkt, und außerdem standen hier verschiedene Kioske, die Snacks und Getränke verkauften. Auch eine große Anzahl Affen hatte sich hier versammelt, wohl in der Hoffnung auf etwas zu essen.

After the visit to the lake we wanted to also see a view point that we read was right at the border of the district. I believed to remember this place: I had seen a very nice view in that area from the bus, when we went up from Kozhikode to Kalpetta. At first we went to eat something though, and then asked in the restaurant where the place was, that a Wayanad brochure had named as the view point. We were told that it was not very far, just another two kilometers down the road. Thus we got going. However, distances are always somewhat vague, and as it began pouring down after we had walked about three kilometers, we stopped at a hotel (that is, a restaurant) to have a tea. In this hotel they told us that it was another two or three kilometers to the view point, thus we went on, and finally we reached it. Now it was also dry again, but still somewhat foggy, and thus the view was not all that great, but we still could get a good impression of the height the Wayanad district is in. Along the part of the road that was looking down from the mountains, a lot of cars were parked, and there were a lot of kiosks selling snacks and drinks. There were also a big number of monkeys present; maybe they were hoping to receive some food.

Despues de visitor el lago queriamos ir un mirador sobre el cual habiamos leido de que quede en la frontera del distrito. Yo creia acordarme de ese sitio: Habia visto una vista muy linda en esa zona desde el autobus, cuando viajamos de Kozhikode a Kalpetta. Primero fuimos a comer algo, y preguntamos en el restaurante de donde queda el sitio que nuestro folletin de Wayanad nombraba como sitio del mirador. Nos dijeron que no era muy lejos, solamente dos kilometros. Pues empezamos a caminar. Pero las distancias aqui siempre son algo imprecisos, y despues de tres kilometros empezo a llover asi que paramos en un hotel (asi lo dicen aqui a los restaurantes) para tener un te. Alli nos dijeron que nos queden otros dos o tres kilometros al mirador, pues continuamos y por fin llegamos alli. Habia dejado de llover pero habia niebla, asi que la vista no era tan bien, pero nos daba buena idea de la altura en la que queda el distrito de Wayanad. En la parte de la calle que mira hacia abajo de las montanas estaban paradas muchos coches, y tambien habia quioscos vendiendo comida y bebidas. Tambien habia muchos monos, quiza esperaron que van a recibir algo para comer.

 

Nachdem wir uns eine Weile umgesehen hatten, gingen wir wieder bergauf, betraten erneut den Wayanad Distrikt (die Distriktgrenze ist durch ein Tor über der Straße markiert) und warteten bei einem Kiosk auf den nächsten Bus. Die nette Kioskbesitzerin stellte uns Hocker hin, so dass wir sitzen konnten. Leider verpassten wir aber einen Bus, da dieser ein wenig vom Kiosk entfernt anhielt, und die umstehenden Menschen, die wir fragten ob dies unser Bus sei, erst unsicher waren – als klar war, dass wir diesen Bus nehmen konnten, war er schon weiter gefahren. Schließlich saßen wir jedoch im Bus und fuhren zurück nach Kalpetta. Da es am nächsten Morgen früh losgehen sollte, planten wir wieder einen frühen Abend (allerdings hielt uns irgendein Film im Fernsehen dann doch eine Weile vom Schlaf ab…)

After looking around for a little while, we walked uphill again and entered the Wayanad district again (the border of the district is marked by a big gate above the street) and waited for the next bus near a kiosk. The nice owner of the kiosk gave us little stools to sit down on. Unfortunately we missed one bus, as it stopped in a short distance from the kiosk and the people standing next to us, whom we asked whether that is our bus, were unsure at first – when we realized that we could indeed take that bus, it had already gone on. Finally, however, we were on a bus and on our way back to Kalpetta. As we had another early start planned for the next morning, we wanted to go to bed early again (though some movie on TV kept us from sleeping for quite a while, after all…)

Despues de mirar a la vista y la gente, caminamos otra vez hacia arriba, volvimos hacia adentro del distrito de Wayanad (la frontera del distrito esta marcada por una puerta encima de la calle) y esperamos cerca de un quiosco para el proximo autobus. Desafortunadamente perdimos uno de los buses ya que paraba en alguna distancia del quiosco y la gente esperando cerca de nosotros primero no estaban seguros si eso es el autobus que tuvimos que tomar – cuando nos damos cuenta de que si era nuestro bus, ya estaba iendo otra vez. Por fin de todos modos estabamos en un autobus hacia Kalpetta. Queriamos levantarnos temprano la proxima manana, por eso queriamos irnos temprano a dormir (pero alguna pelicula en la tele nos hizo quedarnos despiertos buen rato…)

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