shooting

Den nächsten Morgen ließen wir ruhig angehen: Erst einmal frühstückten wir und kauften dann Tee, bevor wir uns erkundigten, von wo man mit dem Bus in Richtung Top Station, Echo Point usw. fahren kann. Wir hatten nur eine vage Vorstellung der Gegend, oder wohin wir genau wollten, da ich die Karte, die wir vom Hotel erhalten hatten, nicht mehr finden konnte. An der Bushaltestelle teilte uns aber ein Autorikscha-Fahrer mit, dass der Bus erst viel später führe als erwartet, und dass er uns zu Top Station fahren könne. Wir lehnten jedoch ab – wir wollten Bus fahren. Der Bus ließ aber tatsächlich eine ganze Weile auf sich warten. Endlich im Bus, konnten wir uns dann aber eine Karte einer anderen Touristin borgen, und entschieden uns für Echo Point – wir dachten, dort könnten wir entweder um den See wandern, oder, wenn es uns nicht gefiel, immer noch eine Autorikscha weiter bis Top Station nehmen.

We started the next morning calmly: First we went for breakfast, then bought some tea, before we started finding out from where the busses towards Top Station, Echo Point etc. were leaving. We had only a vague idea of the area, or which part exactly we wanted to visit, as the map I had received in the hotel, had mysteriously disappeared. At the bus stop an auto rickshaw driver told us that the bus would only be leaving much later than expected by us, and that he instead could drive us to Top Station. We declined, however – we wanted to take the bus. But we had to indeed wait quite a while for the bus. When we were finally sitting in it we could borrow the map of another tourist and after looking at it decided to go see Echo Point – we hoped that it might be possible to either hike around the lake, or, if we ended up not liking it, take an auto rickshaw further up to Top Station.

Empezamos la proxima manana con calma: Desayunamos, despues compramos te, antes de buscar de donde salgan los autobuses hacia Top Station, Echo Point etc. No sabiamos mucho sobre la zona, pues no sabiamos bien donde exactamente queriamos ir, ya que habia perdido el mapa que me habian dado en el hotel. En la parada de autobuses un conductor de auto riksha me dijo de que el autobus iba a irse mucho mas tarde de lo que habiamos creido, y que el nos podria llevar a Top Station. Pero dijimos que no – queriamos irnos con autobus. Pero tuvimos que esperar bastante hasta que llegaba el autobus. Cuando por fin estuvimos dentro del bus, podiamos mirar el mapa de otra turista, y decidimos irnos a Echo Point – pensamos que quiza podriamos caminar alrededor del lago, o si eso no nos gustara, tomar un auto riksha desde alli hasta Top Station.

plastic

Echo Point war leider das ganze Gegenteil dessen, was wir erhofft hatten. An der Bushaltestelle reihte sich Kiosk an Kiosk, überall waren Menschen. Wir tranken erst einmal frische Kokosmilch an einem Stand, dann wollten wir an den See. Doch der zwischen den Kiosken zugängliche Uferbereich war voller fröhlich-lauter Reisegruppen, die sich zu Fotos zusammenstellten, sich gegenseitig laut zuriefen, oder an einem Stand nach Luftballons schossen. Dazwischen gab es einen großen Haufen des hier angesammelten Plastikmülls. Wir gingen zurück auf die Straße, und beschlossen, ein Stück an ihr entlang zu laufen: Vielleicht kam man ja irgendwo anders noch einmal an den See, und konnte dann ein wenig in Ruhe am Ufer entlanglaufen.

Echo Point unfortunately was exactly the opposite of what we had hoped for. At the bus station, there was shop after shop, there were people everywhere. First we had some tender coconut at a small stall, and then we wanted to go to the lake. But the area of the lakes shore that was near the kiosks was full of happy loud travel groups who stood together for photos, shouting to each other, or shooting at balloons at a stall. In between, there was a big pile of the plastics that had been accumulated here. We went back to the street and decided to walk along it for a while: Maybe we would find another place to get to the lake and then maybe walk along the shore for a while in a more quiet atmosphere.

Echo Point desafortunadamente era lo contrario de lo que habiamos esperado. Cerca de la parada de autobuses habia muchos quioscos, y muchisima gente. Primero tomamos agua de coco, despues queriamos ir al lago. Pero en la parte del lago cerca de los quioscos habia muchos grupos de turistas ruidosos, que hacian fotos de grupo, gritaban, y intentaron a disparar a globos con un fusil en un quiosco. Entre todo eso habia un monton de basura de plastico. Volvimos a la calle y decidimos caminar un rato por la calle: Esperamos poder acercarnos al lago en otro sitio y alli quiza caminar al lado del lago por un rato en paz.

 

lake

Leider waren alle Stellen, an denen man ans Wasser gehen konnte, schon von Reisegruppen besetzt, und so etwas wie Wanderwege gab es nicht. Schließlich fanden wir doch ein halbwegs ruhiges Eckchen, eine kleine Wiese, die zwar von zurückgelassenen Plastiktellern überstreut war, aber doch eine idyllische Aussicht über den See bot (wenn man die umgebenden Geräusche nicht hörte – da der Echo Point für sein Echo berühmt ist, brüllen Touristen gerne über den See, obwohl das Echo meiner Meinung nach kein besonders herausragendes war). Leider hielt an unserer Wiese bald darauf ein Reisebus mit einer großen Gruppe aus Cochin, die wie so viele andere am See stehend und hockend ihr Mittagessen einnehmen wollten. Sie waren sehr freundlich, boten uns auch Essen an, aber uns war eigentlich mehr nach ein wenig Ruhe gewesen. Die Präferenzen, was Ausflüge betrifft, gehen bei verschiedenen Leuten doch manchmal auseinander, und die meisten Touristen hier schienen geselliges Beisammensein möglichst mit lauter Musik vorzuziehen, während wir gerne still Natur genießen wollten. Wir unterhielten uns ein Weilchen und aßen von dem angebotenen Chicken Fry, gingen aber bald weiter, zurück zum Hauptattraktionsort, in der Hoffnung vielleicht doch noch weiter zur Top Station fahren zu können: Von dort sollte man immerhin ein paar kleine Wanderungen machen können.

Unfortunately, all places where we could have gone to the shore were already occupied by tourist groups, and there weren’t any hiking trails around. Finally we found a somewhat quiet corner, a little meadow, which was decorated by many left-behind plastic plates, but which offered an idyllic view over the lake (if you ignored the sounds in the surroundings – as Echo Point is known for its echo, tourists enjoy shouting over the lake, though my impression of the echo was that it wasn’t particularly strong). Unfortunately, shortly after a bit travel bus arrived at our meadow, bringing a big group from Cochin who wanted to have lunch at the lake, standing or squatting on the meadow. They were very friendly, even offered us some of their food, but just that day we had felt more like not talking. Well, the ways outings are organized are of course very different for different people, many of the tourists here enjoy a lot of company, and loud music, while the four of us tend to prefer enjoying nature silently. Still, we ate some of the offered chicken fry, which was quite tasty, and talked to them for a while, but soon decided to go on, back to the main area of Echo Point, hoping we might catch an auto rickshaw to Top Station from there: We had heard that there you could do some shorter hikes.

Desafortunadamente, todos los lugares al lado del rio donde podriamos ir, estaban ocupados por grupos de turistas, y no habia caminos. Por fin encontramos un sitio algo mas tranquilo, una pradera pequena, decorada con muchos platos de plastico, pero con una vista bonita del lago (si ignorabas los sonidos – como el Echo Point esta conocido por su eco, les gusta a los turistas gritar hacia el lago, aunque yo diria que el eco alli no fue nada especial). Desafortunadamente, poco despues llego un autobus grande con un grupo grande de turistas de Cochin que querian almorzar al lado del lago, parado de pie o sentado en la pradera. Eran muy simpaticos, y hasta nos ofrecieron de su comida, pero en ese dia no tuvimos ganas de conversar. Bueno, diferentes personas tienen preferiencias diferentes de como organizar sus paseos, y mucha gente aqui parece preferir estar en un grupo grande, con musica y todo, mientras nosotros cuarto preferimos disfrutar de la naturaleza sin tanto ruido. Pero comimos del pollo que nos ofrecieron, era rico, y hablamos con ellos para un rato, pero pronto decidimos irnos, para volver al area principal. Esperabamos que alli podriamos tomar un auto ricksha para Top Station: Alguien nos habia dicho de que alli era posible hacer algunas caminatas pequenas.

 picknick

Doch wie sich herausstellte, gab es in dieser Gegend gar keine Autorikschas, außer denen, die mit Touristen hergekommen waren und nun auf diese warteten um sie später wieder zurückzufahren. Wir erkundigten uns auch nach den Buszeiten, doch es schien tatsächlich nur sehr wenige Busse am Tag zu geben. Wenn wir erst auf den nächsten Bus nach Top Station warteten, würde uns dort oben vorm letzten Bus zurück nach Munnar kaum noch Zeit bleiben. Wir beschlossen also, mit dem nächsten Bus schon zurück zu fahren, und lieber noch ein wenig einzukaufen. An einem Kiosk sah ich eine Karte der Umgebung und fragte, ob ich diese kaufen konnte. Die Karte, die ich dann erhielt, war jedoch eine andere, mit der ich weitaus weniger anfangen konnte – ich gab sie also zurück. Auf den Bus mussten wir noch eine Weile warten, als er dann ankam, war er schon sehr voll und wurde während der Fahrt immer voller. Wir standen eng zusammengequetscht im Gang und fielen in den vielen Kurven den auf den Sitzen sitzenden häufiger fast auf den Schoss. Holger und ich kannten solche Busfahrten natürlich schon, aber in Zukunft wird wohl auch Konrad eine volle S-Bahn kaum noch schrecken. Der Ausflug nach Echo Point war also nicht so ganz das gewesen, was wir erhofft hatten – ein andermal würde ich dafür wohl doch lieber eine Autorikscha mieten, oder sogar stattdessen noch einmal eine Wanderung wie die am Vortag machen… Aber es war doch im Nachhinein auch ein kulturell interessantes Erlebnis gewesen.

As it turned out, however, there were no auto-rickshaws in that area, except for those that had brought up tourists and were now waiting for those customers to bring them back down later on. We asked about the bus times, but there seemed to be only a few busses per day. If we waited for the next bus to Top Station, we would have very little time up there before we had to catch the last bus back to Munnar. Thus we decided to rather catch a bus back now already and rather go shopping for a bit. At a kiosk I saw a map of the area and asked if I could buy it. The map they gave me, however, was a different one that was much less detailed – I had to return it. We had to wait quite a while for our bus, and when it arrived it was quite crowded already, and got more crowded during the journey. We stood in the aisle, crushed in by many people, and in the many curves of the road we more than once almost toppled over the people sitting around us. Holger and I already knew this type of bus journey, of course, but in the future I suppose Konrad won’t be shocked by full S-Bahn-trains anymore either.

Pero despues nos damos cuenta de que no habia auto rikshas en el area, con excepcion de los que habian llevado a turistas hasta aqui y ahora estaban esperando para esa misma gente, para llevarles de vuelta a la ciudad. Preguntamos cuando iba el bus pero habia solamente unos pocos buses por dia. Si ibamos a esperar para el proximo autobus para Top Station, ibamos a llegar tan tarde alli que nos iba a quedar poco tiempo antes de tener que volver a Munnar. Pues decidimos irnos a Munnar ya con el proximo autobus, y ir de compras alli para un rato. En un quiosco vi un mapa del area y preguntaba si lo podia comprar. Pero me dieron otro mapa, sin tantos detalles, pues lo volvi. Tuvimos que esperar buen rato para nuestro autobus, y cuando llego ya estaba muy lleno, y durante el viaje entro mas gente. Estabamos parados en el medio, entre mucha gente, y en las muchas curvas casi caimos encima de la gente que estaba sentada. Holger y yo ya conocimos ese tipo de viaje en autobus, pero supongo que para Konrad ahora un S-Bahn lleno ya no va a ser tanto susto.

sunset

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